Sondermüll in Bergwerken - Grubenwasser miteinander verbunden

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Die Bezirksregierung Arnsberg hat Befürchtungen der Dortmunder LINKSFRAKTION bestätigt, dass das Bergwerk Haus Aden und die Bergwerke auf dem Dortmunder Stadtgebiet über den Wasserhaushalt miteinander verbunden sind. „Damit wäre Dortmunder Stadtgebiet im Falle einer Flutung von Haus Aden und einer möglichen Auswaschung des dort von der RAG eingelagerten Sondermülls nahezu flächendeckend mitbetroffen“, weist Fraktionssprecher der LINKEN, Utz Kowalewski, auf die Debatte um die tonnenweise Verbringung hochgiftiger Materialien in die alten Bergwerksschächte hin.

In der Antwort der Abteilung 6 Bergbau und Energie der Bezirksregierung an DIE LINKE im Dortmunder Umweltausschuss heißt es wörtlich: „Auf Dortmunder Stadtgebiet wird die Zentralwasserhaltung Hansa in Huckarde betrieben. Das Grubenwasser wird in die Emscher eingeleitet. Der Betrieb dieser Wasserhaltung wird 2014 eingestellt. Das Grubenwasser aus der Wasserhaltungsprovinz Hansa soll künftig gemeinsam mit den Grubenwässern der Zentralwasserhaltung Ost am Standort Haus Aden in Bergkamen zu Tage gehoben werden.“

Grubenwässer von Haus Aden und Hansa in Huckarde direkt miteinander verbunden

„Damit hat die Bezirksregierung bestätigt das die Grubenwässer von Haus Aden und Hansa in Huckarde direkt miteinander verbunden sind. Somit gewinnt der Disput um eine geplante mögliche Flutung von Haus Aden im Jahr 2018 auch für Dortmund eine ganz neue Bedeutung. Sollten die Befürchtungen im Gutachten des Umweltexperten Dr. Friedrich sich bestätigen, dass der Sondermüll in Haus Aden keineswegs sicher eingelagert ist, sondern bei einer Flutung ausgewaschen werden könnte, dann wäre Dortmund von der daraus resultierenden Verseuchung mit PCBs, Dioxinen und Schwermetallen offensichtlich massiv betroffen. Nun gilt es die Flutung der Schächte in Haus Aden abzuwenden, um für Dortmund jedes Risiko zu vermeiden“, meint der umweltpolitische Sprecher der LINKSFRAKTION, Utz Kowalewski. Die Landesregierung untersucht derzeit ihrerseits in einem neuen Gutachten die möglichen Szenarien.

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