Wer mitmachen will, kann sich noch anmelden
Stadtradler: Jeder Kilometer zählt

Jeden Tag wächst das Team des Tiefbauamtes um die Amtsleiterin, welches von Auto aufs Fahrrad umsteigt und  beim Stadtradeln mitmacht.
  • Jeden Tag wächst das Team des Tiefbauamtes um die Amtsleiterin, welches von Auto aufs Fahrrad umsteigt und beim Stadtradeln mitmacht.
  • Foto: Stadt DO
  • hochgeladen von Antje Geiß

Gestern ist das Stadtradeln gestartet, doch wer mitmachen möchte, kann sich noch anmelden. Denn bis zum 22. September sind alle Dortmunder eingeladen, für den Klimaschutz in die Pedale zu treten. Je mehr Menschen mitmachen, desto mehr Gesamtkilometer kommen am Ende für die Stadt zusammen und um so mehr Radler bleiben vielleicht sogar beim täglichen Radfahren über die drei Wochen hinaus. Registreiren können sich Interessierte im Netz unter
Stadtradeln Dortmund oder in der App.
Die Organisatoren und die VeloKitchen Fahrradselbsthilfewerkstatt in der Nordstadt, laden während der Aktion des Stadradelns in jeder Aktionswoche zum Frühstück ein:
Am Donnerstag, 12. September, von  6 bis 11 Uhr Im Defdahl  am Übergang zum Bananenrad-/Hunderadweg. Und am Montag, 16. September, auf der Hansastraße am Hansaplatz.
Dort gibt's eine kleine Portion Extraenergie für den Weg mit dem Rad oder zu Fuß. Aktionsorte sind Hotspots, auf denen bereits heute schon besonders viele Radler unterwegs sind. „Genau hier erreichen wir die, denen wir für ihre nachhaltige Mobilität danken wollen“ betont der Radfahr- und Fußgängerbeauftragte Fabian Menke. „Bis zu 2.100 Radler queren pro Tag die Schnettkerbrücke auf der Nordseite, seit Anfang 2018 sind es schon mehr als 250.000“.
Laut menken sorgen alle, die alltäglich zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit, Schule oder Uni pendeln, mit ihrer Mobilität für eine Steigerung der Lebensqualität. Sie vermeiden Umwelt- und Klimaschäden und verursachen keine Abgase. Sie sorgen für mehr Lebensqualität in Wohnvierteln und fördern den sozialen Austausch. Zudem stärken sie durch ihr lokales Einkaufsverhalten den Einzelhandel. "Es wurde Zeit, mal etwas zurückzugeben und Danke zu sagen", so der Fahrradbeauftragte.
Die Radeldankfeste sind nur drei Aktionen von vielen anderen, die in Dortmund beim  Stadtradeln stattfinden und Gelegenheiten bieten zum Austausch oder gemeinschaftlichen Radfahren. Den ganzen Programm-Kalender gibt es im Netz: Stadtradeln.

Team-Kapitänin bloggt

Für Sylvia Uehlendahl, die Leiterin des Tiefbauamtes wird ihre Teilnahme beim Stadtradeln der „totale Perspektivwechsel“: „Mit dem Radverkehr beschäftige ich mich schon seit vielen Jahren beruflich, nun bin ich für drei Wochen ein "Stadtradeln-Star" und werde das Radfahren neu erleben.“ Und deshalb wird sie jeden Tag von ihren Erfahrungen und Erkenntnissen in einem Blog-Eintrag berichten. „Die Zeit, als ich noch tagtäglich mit dem Fahrrad zur Schule geradelt bin, ist lange vorbei. Mit dem Job und den langen Arbeitswegen war das Fahrradfahren plötzlich nur noch eine Freizeitbeschäftigung und das Auto wurde zum "normalen" Verkehrsmittel.“
 und deshalb ist Sylvia Uehlendahl ganz gespannt, was sie erwartet: „Wenn du es jetzt nicht machst, habe ich mir gesagt, dann machst du es nie! Und dann auch keine halben Sachen, nein, dann auch direkt das ganze Programm, drei Wochen kein Auto von innen sehen, klingt doch total einfach, oder?“
Und damit geht es ihr wie vielen anderen auch, die vielleicht erstmals den Test machen und das regelmäßige Radfahren ausprobieren wollen. Vieles im gewohnten Alltag muss dafür geändert werden. Ganz neue Fragen stellen sich, erzählt die Leiterin des Tiefbauamtes, die auch gleich das gesamte Team des Amtes anführt: „Wann fahre ich los, um pünktlich zu sein und wo fahre ich überhaupt her? Ist nur ein Cape regensicher? Und ist das Rad-Outfit bürotauglich?“ Ganz alltägliche Fragen und gleichzeitig ganz neue Herausforderungen – spannend nachzulesen in ihrem Stadtradeln- Blogg

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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