Aktion von 12 Organisation auf der Grünen Straße für geschütztes Radeln in Dortmund
Teddy demonstrierte für Pop-up Radstreifen

Auch mit Plüschtieren wird für sicheres Radfahren demonstriert.
  • Auch mit Plüschtieren wird für sicheres Radfahren demonstriert.
  • Foto: Tobias Hermesmeyer
  • hochgeladen von M Hengesbach

Der BUND hat mit dem ADFC, VCD, Aufbruch Fahrrad und acht weiteren Verbänden in einem offenen Brief an den Oberbürgermeister Pop-Up-Bike-Lanes gefordert. Gemeint sind temporäre Radwege während der Corona-Krise, anschließend in dauerhafte Radwege umgewandelt werden könnten.

„Der Antrag zur sofortigen Einrichtung der Pop-Up-Bike-Lanes ist leider nur purer Aktionismus, der nicht nachhaltig ist", erklärte Hendrik Berndsen (SPD), im Ausschuss für Bauen, Verkehr und Grün, warum seine Fraktion dies ablehnte. „Wir sind enttäuscht von der Entscheidung“, sagt Mara Kammermeier von Aufbruch Fahrrad Dortmund, denn andere Städte seien da schon weiter. So habe Stuttgart bereits den ersten Streifen angelegt, Nürnberg werde folgen und München werde schon am Montag damit beginnen, gleich fünf solcher Streifen zu installieren. „5:0 für die Bayern – das ist natürlich bitter für alle Dortmunder“, meint Kammermeier.

Und obwohl Dortmund vorerst keinen einzigen Pop-up-Streifen bekommt, zeigte Adrian Pietsch von Aufbruch Fahrrad an der vielbefahrenen Grüne Straße, zwischen Kurfürsten- und Schützenstraße, wei ein Pop-up-Radfahrstreifen, das Radfahren sicherer machen könnte. Ein Fahrstreifen wurde durch Leitkegel, Pappschilder, Pflanzen und Teddys von der Fahrbahn getrennt.

Der Ort für die angemeldete Demonstration war kein Zufall. Im Dezember hat der Rat beschlossen, Dortmund zur Fahrradstadt zu machen und die Qualität der Radwege zu verbessern. Veränderungen sollen teilweise „im Rahmen provisorischer Maßnahmen erprobt“ werden. Als erster Anwendungsfall wurde der Straßenzug Treib-/Grüne Straße/Steinstraße genannt.

„Der Straßenzug ist der ideale Ort für einen geschützten Radfahrstreifen“, meint Peter Fricke von Aufbruch Fahrrad und VeloCityRuhr. Solche Lösungen seien sinnvoll, weil sie angstfreies Radfahren auch für Kinder und Ungeübte ermöglichen. Und ein Pop-up-Streifen sei eine ausgezeichnete Möglichkeit, so einen geschützten Radfahrstreifen zu testen. Für provisorische Radfahrstreifen warb eine Demonstration in der City, die sichereres Radfahren auch für Kinder fordert.

Autor:

M Hengesbach aus Dortmund-City

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