Urabstimmung jetzt! Bundesweite Initiative der AfD-Parteibasis fordert ein geordnetes Ende des Euro

Zurück zu nationalen Währungen

Eine dynamische Initiative innerhalb der Alternative für Deutschland (AfD) greift das Kernthema der Partei, die Eurokritik, neu auf. Die geplante Urabstimmung dient der Rückbesinnung auf das Bundestagswahlprogramm der Partei.

Die Kritik am Euro war einer der wichtigsten Gründungsimpulse der AfD und ist aktueller denn je: Die massiven Finanzprobleme insbesondere der südlichen Euroländer und die Finanzkrise werden mit viel Geld und neuen Schulden zugedeckt, aber nicht bewältigt. „Derzeit stagniert die Realwirtschaft oder schrumpft sogar, während die Schulden und Risiken steigen“, erklärt Alexander Dilger, Wirtschaftsprofessor an der Universität Münster und ehemaliger Landessprecher in NRW. Die Eurorettungspolitik kostet Arbeitsplätze und Steuergelder, außerdem vernichtet sie Kapital, das besser produktiv zur Steigerung der Wirtschaftskraft eingesetzt werden könnte. Zudem sind die innereuropäischen Beziehungen durch die finanzielle Schieflage einer zunehmenden Belastung ausgesetzt. Prof. Dr. Dilger: „Eine Rückkehr zu nationalen Währungen würde das Verhältnis der europäischen Völker äußerst positiv beeinflussen. Es wäre wieder freundschaftlich und konstruktiv statt konfrontativ.“

Urabstimmung gegen den Euro

Es gibt bereits fast 300 Antragsteller größtenteils von der Parteibasis, darunter jedoch z. B. auch Anette Schultner, Landesvorstand in Niedersachsen, Sven Kortmann, Landesvorstand in Baden-Württemberg, und Philipp Ritz, Vorsitzender der Jungen Alternative (JA). Sie alle wollen mit der Initiative „Urabstimmung gegen den Euro“ die Abschaffung der Gemeinschaftswährung wieder ins Zentrum der politischen Arbeit stellen und appellieren an die übrigen AfD-Parteimitglieder, das Antragsformular ebenfalls zu zeichnen.

Laut Bundessatzung kann von 10 Prozent der zahlenden Mitglieder eine Urabstimmung beantragt werden, wodurch auch die innerparteiliche Demokratie gestärkt wird. Konkret soll unmissverständlich deutlich gemacht werden: Die Alternative für Deutschland ist für ein geordnetes Ende des Euro und für eine Rückkehr zu nationalen Währungen. Es sind unverzüglich alle Eurorettungsmaßnahmen zu beenden, auch die der Europäischen Zentralbank (EZB). Es darf in Europa keine Banken-, Schulden-, Fiskal- oder Transferunionen geben.

Weitere Informationen zur Initiative und das Online-Antragsformular finden Sie unter:

http://urabstimmung.wordpress.com

https://www.facebook.com/UrabstimmungEuro?fref=ts

Autor:

Maria Fischer aus Dortmund-Süd

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