Dortmund: Corona-Inzidenzwert klettert auf 61: Bundeswehr hilft im Gesundheitsamt
60 neue positive Testergebnisse

110 Schilder zur neuen Maskenpflicht auf den Einkaufstraßen bringen Mitarbeiter des Dortmunder  Tiefbauamtes am Westen- und Ostenhellweg an.
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  • 110 Schilder zur neuen Maskenpflicht auf den Einkaufstraßen bringen Mitarbeiter des Dortmunder Tiefbauamtes am Westen- und Ostenhellweg an.
  • Foto: Stadt Dortmund
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Um die Nachverfolgung der neu gemeldeten Corona-Virus-Fälle schnell zu schaffen, kommt dem Team im Dortmunder Gesundheitsamt die Bundeswehr zur Hilfe. Gestern sind 60 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den neuen Fällen wurden 13 aus 4 Familien gemeldet, 4 weitere Fälle sind Reiserückkehrende aus Risikogebieten. Die anderen 43 Fälle sind voneinander unabhängig.

Zurzeit sind in Dortmund 545 Infizierte gemeldet. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in liegen insgesamt 2.679 positive Tests vor. 2.113 Dortmunder gelten als genesen. Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik beträgt der Inzidenz-Wert 61,2.
38 Corona-Patient*innen müssen im Krankenhaus behandelt werden, 8 von ihnen  intensivmedizinisch, zwei werden beatmet. Dortmund zählt 14 Todesfälle durch Covid-19. Weitere 7 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Videokonferenz mit Laschet

Ministerpräsident Armin Laschet hatte die Oberbürgermeister*innen und Landrät*innen am Freitag zur gemeinsamen Videokonferenz geladen. Für die Stadt Dortmund hat Krisenstabsleiter und Rechtsdezernent Norbert Dahmen teilgenommen. Das Land NRW hat gestern eine neue Fassung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) auf den Weg gebracht. Diese wird viele Regelungen enthalten, die in Dortmund bereits seit durch die städtische Allgemeinverfügung in Dortmund gültig sind.
Für Dortmund ändert die neue CoronaSchVO also faktisch kaum etwas. Mit Inkrafttreten der Verordnung des Landes verliert die Allgemeinverfügung der Stadt ihre Gültigkeit in den Punkten, in denen das Land mit seiner Verordnung strenger ist.

Kritik an früher Sperrstunde

Krisenstabsleiter Norbert Dahmen wäre es lieber gewesen, wenn die Sperrstunde, die gestern schon in Dortmund und heute landesweit gilt, nicht auf den Beginn 23 Uhr, sondern auf 1 Uhr festgesetzt worden wäre: „Um 23 Uhr besteht eine viel höhere Gefahr als um 1 Uhr, dass
sich ganze Freundeskreise noch in eine Wohnung begeben, um zuhause weiter zu feiern. Die Hygiene-Konzepte der Gastronomen haben sich bei uns ja richtig gut bewährt. Und solche Bedingungen haben Sie sicher in keiner privaten Wohnung. Das Risiko beim Feiern ist der eigenen Wohnung ist also definitiv größer und gleichzeitig gar nicht kontrollierbar.“
Dortmund hatte in ihrer noch aktuellen Allgemeinverfügung die Sperrstunde im Vorgriff auf das Land bereits auf 23 Uhr gesetzt, damit die Regeln landesweit einheitlich ausfallen. Dass es auf diese frühe Zeit hinauslaufen würde, war im Vorfeld deutlich geworden.

Die Fallzahlen in den Stadtbezirken

Die Stadt Dortmund veröffentlicht eine aktuelle Tabelle mit der Anzahl der Positivfälle in den Stadtbezirken. Sie weist die positiv auf das Coronavirus getesteten Fälle mit Stand Mitte Juli, Mitte August, Mitte September sowie Mitte Oktober auf. Dargestellt sind sowohl die absoluten Zahlen der Infektionsfälle als auch – zum Zwecke der Vergleichbarkeit – die Anzahl der Fälle pro 100.000 Einwohner*innen (Inzidenzen) sowie die Anzahl der Einwohner*innen in den jeweiligen Stadtbezirken. Bezugsgröße bei der Berechnung der stadtbezirksbezogenen Inzidenzen ist hier die
Einwohner*innenzahl aus dem Einwohnermelderegister der Stadt, da nur aus diesem die Bevölkerungszahlen pro Stadtbezirk entnommen werden können. Zugrunde liegt die Gesamtbevölkerungszahl von 603.609, Stand 31. Dezember 2019.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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