Nur wenige gehen zur Jugenduntersuchung
Gesundheits-Checks für eine gesunde Entwicklung

Nur wenige Teenager in Westfalen-Lippe gehen zu den Jugenduntersuchungen.
  • Nur wenige Teenager in Westfalen-Lippe gehen zu den Jugenduntersuchungen.
  • Foto: AOK/hfr
  • hochgeladen von Antje Geiß

Nicht einmal jeder vierte Teenager in Westfalen-Lippe geht zu den Jugenduntersuchungen J1 und J2. Das geht aus einer Auswertung der AOK NORDWEST hervor. „Im Vergleich zu den Früherkennungsuntersuchungen für Kinder werden die Jugenduntersuchungen deutlich weniger genutzt. Dabei sind Gesundheitsangebote im Jugendalter für eine gesunde Entwicklung besonders wichtig und sollten unbedingt wahrgenommen werden“, sagt AOK-Chef Tom Ackermann.
Bei der körperlichen Untersuchung klärt der Arzt die pubertären Entwicklungsstadien sowie den Zustand der Organe, des Skelettsystems und der Sinnesfunktionen ab. Fehlhaltungen aufgrund von Wachstumsschüben oder chronische Krankheiten können frühzeitig erkannt und behandelt werden. Außerdem werden Größe, Gewicht, der Impfstatus, Blut und Harn überprüft. Die Untersuchungen bieten neben dem Gesundheits-Check auch die Chance, ausführlich mit dem Arzt zu sprechen. Denn in dem Alter ist es wichtig, nicht nur die körperliche Entwicklung zu kontrollieren, sondern auch über die geistigen und sozialen Kompetenzen sowie eine gesundheitsfördernde Lebensführung zu beraten. Das Gespräch ist selbstverständlich vertraulich.
Zu dem Termin sollten die Gesundheitskarte und der Impfpass mitgebracht werden. Die J1 für Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren gehört zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Die AOK NORDWEST übernimmt für Jugendliche zwischen 16 und 17 Jahren auch die zusätzliche Vorsorgeuntersuchung J2.

Mehr Tipps auf unserer Themenseite: Gesundheit in Dortmund

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