Echt Krass: Ausstellung klärt Jugendliche in Dortmund über sexuelle Gewalt auf
Interaktiver Parcours für Schüler

"Touch mich nicht an": In der Grabbel-Box lernen Dortmunder Jugendliche, sich im Rahmen der Ausstellung "Echt krass!" gegen unerwünschte Anmache zu wehren.
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Ab sofort können Schüler in Dortmund die Ausstellung "Echt krass!" des Vereins Petze nicht nur sehen, sondern auch erleben. Der interaktive Präventionsparcours zum Thema Jugendliche und sexuelle Gewalt steht, im Heinrich-Schmitz-BildungszentrumLange Straße 43, und ist für Schulklassen aller Schulformen und Jugendliche ab der Jahrgangsstufe 8 konzipiert worden. Rund 650 Schüler sind schon  angemeldet. Der Besuch ist kostenlos.
Die Möglichkeit, die Ausstellung in Dortmund zu zeigen, geht auf das Engagement der Mitglieder der AG §78 SGB VIII „Hilfen bei sexueller Gewalt“ und deren Kooperationspartner vor Ort zurück.

Das Pilotprojekt soll neben dem Theaterprojekt „Mein Körper gehört mir!“ von der Theaterwerkstatt Osnabrück, das seit rund 16 Jahren fast stadtweit an den Grundschulen angeboten wird, ein weiterer Präventionsbaustein gegen sexualisierte Gewalt in Dortmund werden.
"Echt krass!" will eine Stärkung der sozialen Kompetenz und eine Sensibilisierung der Jugendlichen erreichen und vermittelt Handlungsalternativen und Auswege aus der sexualisierten Gewalt.

Schulen schreiben Eltern an 

Die Jugendlichen werden von geschulten Lehrkräften und Schulsozialarbeitern begleitet. Die Themen werden im Unterricht nachhaltig aufbereitet. Begleitend erhalten die Eltern einen Brief ihrer Schule, der über Erscheinungsformen und Auswirkungen von sexualisierter Gewalt im Jugendalter informiert.
Interessierte Schulklassen melden sich vorher per Email unter vfernandesdossantos@stadtdo.de an bei der Koordinierungsstelle „Hilfen bei sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ im Jugendamt. Bei Bedarf können gibt es über PETZE e.V. begleitende Materialien zur Nachbereitung im Unterricht: Petze Institut. Die Ausstellung ist ab sofort bis zum 5. März erstmals in Dortmund zu sehen.

"Touch mich nicht an": In der Grabbel-Box lernen Dortmunder Jugendliche, sich im Rahmen der Ausstellung "Echt krass!" gegen unerwünschte Anmache zu wehren.
Bei der Eröffnung der Ausstellung sprachen Schul- und Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger (3.v.l.) und der Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie, Friedhelm Sohn (2.v.r.) hier mit Lydia Wolfert (l.), Alfred Hennekempe, und Verena Fernabdes dos Santos.
Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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