Kitas und Tagespflegen öffnen am 8. Juni wieder: 7 Caritas-Einrichtungen gut vorbereitet
Kreativ durch die Krise

Individuelle Förderung in der Notbetreuung: Ein Mädchen kümmert sich im Montessori Kinderhaus um die „Hygiene“ der Zimmerpflanzen.
  • Individuelle Förderung in der Notbetreuung: Ein Mädchen kümmert sich im Montessori Kinderhaus um die „Hygiene“ der Zimmerpflanzen.
  • Foto: CV Dortmund
  • hochgeladen von Antje Geiß

Die insgesamt sieben Kindertagesstätten der Caritas Dortmund nehmen am kommenden Montag, 8. Juni, den sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb auf. Alle Kinder können dann grundsätzlich wieder in die Betreuung. Sie werden allerdings jeweils zehn Stunden weniger als bisher gebucht betreut, beispielsweise statt 45 nur 35 Stunden.
Um Infektionsketten mit Covid-19 zu unterbinden, gelten zudem ein Rahmen-Hygieneplan sowie eine Staffelung der Bring- und Abholzeiten. Flächen müssen regelmäßig desinfiziert und Hände regelmäßig gewaschen werden.

Neuer Kita-Alltag für Kinder  

Aber auch der Alltag der Kinder in der Kita wird ab der nächsten Woche anders aussehen. „Die Arbeit nach einem sogenannten offenen Konzept, bei dem Kinder zwar ihre „Stammgruppe“ haben, aber sich ansonsten frei in der Kita bewegen und in anderen Bereichen spielen können, ist nicht mehr möglich. Die Kinder müssen künftig in einem festen Gruppensetting verbleiben und sollen im Idealfall weder drinnen noch draußen Kontakt zu anderen Gruppensettings haben “, erklärt Yvonne Oberhaus, Leiterin des Familienzentrums Montessori-Kinderhaus.

Mit Mundschutz Kinder bringen

Einen Mund-Nasen-Schutz werden die Erzieher und Erzieherinnen der Caritas-Einrichtungen während ihrer Arbeit mit den Kindern nicht tragen. „Gerade für kleine Kinder ist die Mimik des Gegenübers enorm wichtig. Aus pädagogischen Gründen haben wir uns deshalb dagegen entschieden“, erklärt die Leiterin. Mundschutze werden jedoch bei der Bringe- und Abholsituation und bei Kontakt zu Erwachsenen getragen, sowie beim Wickeln der kleineren Kinder.

Spielerisch Corona näher bringen

Dass Kinder und Eltern in die Situation mit einbezogen werden, ist den Einrichtungen sehr wichtig. „Wir möchten den Kindern das Thema „Corona“ näher bringen und erarbeiten es mit ihnen spielerisch und ohne Ängste zu schüren. Die Kinder haben sich beispielsweise neue Begrüßungsformen überlegt, ohne sich dabei die Hand zu geben – mit der Fußspitze, dem Ellenbogen und vieles mehr.“ Auch auf die Bedürfnisse der Eltern wurde früh geschaut: In allen Caritas-Kindertagesstätten lief von Beginn an eine Notbetreuung, auch an den Wochenenden.

Betreuungs-Stunden flexibel nutzen

Das aktuell gekürzte Stundenkontingent kann von den Eltern zudem sehr flexibel genutzt werden. „Die Betreuung endet nicht um Punkt 13 Uhr. Wir versuchen individuell gute Lösungen etwa für berufstätige Eltern zu finden“, so Oberhaus. Trotz aller Einschränkungen freut sie sich auf die Öffnung und glaubt fest daran, dass die Kinder sich „ihre Kita schon bald zurückerobern werden.“

Auch Tagespflege öffnet wieder

Auch die Tagespflegen für Senioren am Harkortbogen in Hombruch und am Wohn- und Pflegezentrum St. Barbara in Lütgendortmund öffnen am 8. Juni wieder und Pflegende zu entlasten. Um die besonders gefährdete Risikogruppe der Tagesgäste bestmöglich zu schützen, gelten auch hier besondere Hygienevorschriften. So wird innerhalb der Räumlichkeiten stets ein Mindestabstand von 1,50 m zwischen den Gästen gewährleistet.

Abstand zwischen Gästen

Je nach Gruppenstärke werden zwei Gruppen gebildet, die in unterschiedlichen Bereichen der Einrichtungen betreut werden. Auch der Fahrdienst wird den Gästen wieder zur Verfügung stehen: maximal zwei Personen werden mit ausreichend Abstand in einem Fahrzeug transportiert werden. Alle Informationen zur Tagespflege der Caritas gibt's unter Tel. 0172 1797921 oder Tel. 0231 7766737.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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