Leichte Mieterhöhungen: Neuer Mietspiegel zeigt Preise und Lagen in Dortmund - 40 Cent mehr pro Quadratmeter in 2014

Das Modernisieren von privaten Wohnhäusern zahlt sich für Vermieter und Mieter gleichermassen aus, wie der gerade erschienene offizielle Dortmunder Mietspiegel zeigt. | Foto: Archiv
  • Das Modernisieren von privaten Wohnhäusern zahlt sich für Vermieter und Mieter gleichermassen aus, wie der gerade erschienene offizielle Dortmunder Mietspiegel zeigt.
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Die Stadt hat den aktuellen Mietspiegel veröffentlicht, der Einblick in die Mietsituation Dortmunds gibt.

Der Mietspiegel gibt eine Übersicht über private Vergleichsmieten und kann als Rechtsgrundlage für Mieterhöhung gelten.
Im Durchschnitt ist die Nettokaltmiete in Dortmund um 0,38 Euro von 4,80 Euro in 2010 auf 5,18 Euro pro Quadratmeter je Monat im Jahr 2014 gestiegen.

Lage und Zustand entscheidet

Einzelne Lagen unterscheiden sich dabei teilweise stark. Gut ausgestattete Wohnungen in der Stadtmitte oder im Dortmunder Süden liegen an der oberen Mietpreisgrenze, während nicht modernisierte oder auch nur durchschnittlich ausgestattete Wohnungen in der Nordstadt am wenigsten Miete kosten.
Neben der Wohngegend ist die Barrierefreiheit respektiver der Zugang zur Wohnung ein wichtiger Faktor für die Attraktivität eines Mietverhältnisses geworden.

Im Internet selber durchschnittlichen Mietpreis ermitteln

Im Internet (www.dortmund.de/wohnungsamt) können Mieter und Vermieter auf einer Gebietskarte ihre Anschrift eingeben und Infos zu durchschnittlichen Mietpreisen, Anwendung des Meitspiegels, Gebieten und auch zu Lärmbelastungen bekommen.
Die neue Übersicht gilt vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 und wurde von den 1987 Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Dortmunder Wohnungsunternehmen, von Haus & Grund, dem Mieterverein und Mieterbund, dem Amt für Wohnen und Stadterneuerung und dem Gutachterausschus für Grundstückswerte beauftragt.

Wie entsteht der Mietspiegel?

Ermittelt wurden die Zahlen durch per Zufall ausgewählte Eigentümer von rund 7500 Gebäuden und 17 000 Wohnungen, die in einem Fragebogen Angaben machten.
Eine Neuerung in der Darstellung des Mietspiegels ist, dass er ohne Ausstattungs- und Modernisierungsklassen in der Mietspiegeltabelle auskommt. Die Grundlage der ortsüblichen Vergleichsmiete ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen baualtersbedingten Tabellenfeld, das weiterhin die festgestellten Mietspannen und den Median ausweist. Alle weiteren Modernisierungs- und Ausstattungsmerkmale werden über Zu- und Abschläge auf den festgestellten Tabellenwert berücksichtigt.

Wo gibt es die Mietübersicht?

Der Mietspiegel ist in den Dortmunder Bekanntmachungen veröffentlicht worden. Sonderdrucke sind ab sofort beim Amt für Wohnen und Stadterneuerung, Südwall 2-4, Zimmer A 536, erhältlich oder können unter  502 97 22 und  502 49 81 angefordert und im Internet unter www.dortmund.de/wohnungsamtabgerufen werden.

Autor:

Steffen Korthals aus Kamen

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