Wir helfen Jugendlichen in den Beruf

Die Dortmunder Ausbildungspaten (v.l.): Dr. Jens-Robert Hielscher, Axel Schroeder, Birgit Zoerner, Tobias Heitmann, Udo Mager, Dr. Gisela Steenbuck, Astrid Neese. Auf dem Foto fehlen Bernd Engler und Olaf Becker.
  • Die Dortmunder Ausbildungspaten (v.l.): Dr. Jens-Robert Hielscher, Axel Schroeder, Birgit Zoerner, Tobias Heitmann, Udo Mager, Dr. Gisela Steenbuck, Astrid Neese. Auf dem Foto fehlen Bernd Engler und Olaf Becker.
  • Foto: Agentur für Arbeit
  • hochgeladen von Antje Geiß

Acht Ausbildungspaten helfen beim Übergang von der Schule in die Ausbildung. Die Agentur für Arbeit Dortmund koordiniert das Programm und sucht weitere interessierte Paten.
Zuhören, Mut machen, Tipps geben, Bewerbungsunterlagen checken, auf Vorstellungsgespräche vorbereiten, während der Ausbildung bei Problemen helfen – diese vielfältigen Aufgaben übernehmen Ausbildungspaten.
In Dortmund wurde ein solches Patenprogramm vor einiger Zeit vom Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, ins Leben gerufen. Mittlerweile sind acht Ausbildungspatinnen und -paten aktiv.
Sie unterstützen ehrenamtlich junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf.
Und darüber hinaus, wie beispielsweise Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung und Ausbildungspate seit Beginn des Programms. Sein Patenkind absolviert eine Ausbildung zur Schneiderin und bereitet sich inzwischen erfolgreich auf die Gesellenprüfung vor.
Die übrigen Paten konnten ihren Schützlingen helfen, einen Ausbildungsplatz oder eine Stelle für eine Einstiegsqualifizierung (ein Langzeitpraktikum als Brücke in die Ausbildung) zu finden.

Hartnäckigkeit ist gefragt

Einige Jugendliche benötigen zunächst noch weitere Unterstützung, um die Ausbildungssuche strukturiert anzugehen und Pläne in die Tat umzusetzen. Hier ist durchaus auch Hartnäckigkeit bei den Paten gefragt.
„Ich finde es bewundernswert, wie stark sich die Ausbildungspaten neben ihrer Berufstätigkeit einsetzen und wie engagiert sie die Jugendlichen unterstützen“, betont Arbeitsagenturchefin Astrid Neese. „Davon profitieren insbesondere junge Menschen, denen das Elternhaus nicht die erforderliche Unterstützung geben kann.“
Das Patenprogramm soll und kann indes nicht die professionelle Berufsberatung der Agentur für Arbeit ersetzen. Interessierte Jugendliche, die sich eine zusätzliche Unterstützung durch die freiwilligen Ausbildungspaten vorstellen können, werden von der Berufsberatung mit einem passenden Paten zusammengebracht. Danach verständigen sich die „Tandems“, wie oft sie sich treffen und wie die Patenschaft konkret ausgestaltet wird.
Bei Fragen stehen den Ausbildungspaten mit Martina Helm und Daniela Mumm zwei erfahrene Berufsberaterinnen zur Verfügung.
Um das Patenprogramm bekannter zu machen und weitere interessierte Paten zu gewinnen, ist eine Informationsveranstaltung geplant.

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