Public Viewing zur WM in Dortmund

Eintritt frei heißt es wieder für rund 10250 Fußballfans auf dem Friedensplatz beim Rudelgucken der WM.
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Gute Nachrichten für alle Fußballfans: Sponsoren ermöglichen nun doch das Public Viewing auf dem Friedensplatz in der Dortmunder City.

Zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien wird es doch ein Public Viewing auf dem Friedensplatz geben. Die unermüdliche Sponsorensuche der Dortmund-Agentur sowie des Schaustellervereins Rothe Erde und ein verändertes Veranstaltungskonzept haben das möglich gemacht. Die Gesamtkosten werden nach aktuellen Kalkulationen durch Einsparungen auf rund 210.000 Euro reduziert, der städtische Zuschuss durch Sponsoring auf einen Betrag von rund 35 000 Euro minimiert.

Kosten mit Sponsoren gestemmt

Oberbürgermeister Ullrich Sierau freut sich, dass es doch noch geklappt hat: „In einer so fußballverrückten Stadt wie Dortmund muss es zu einer Weltmeisterschaft einfach möglich sein, die Fußball-WM gemeinsam unter freiem Himmel zu schauen. Dass es diesmal nicht alle Vorrundenspiele sein werden, ist - glaube ich – ohne Weiteres zu verschmerzen. Der am Ende verbliebene finanzielle Beitrag der Stadt ist vertretbar.“
Übertragen werden in der Vorrunde die drei Spiele der Deutschen Mannschaft:
• am Montag, 16. Juni, um 18 Uhr gegen Portugal
• am Samstag, 21. Juni, um 21 Uhr gegen Ghana und
• am Donnerstag, 26. Juni, um 18 Uhr gegen die USA.
Vom Achtelfinale, das am 28. Juni beginnt, bis zum Endspiel am 13. Juli heißt es dann „Alle Spiele, alle Tore“. Die Anstoßzeiten variieren in den „KO-Runden“ zwischen frühestens 18 und spätestens 22 Uhr.

Beiprogramm wurde abgespeckt

Veranstalter des Public Viewing werden in bewährter Manier die Schausteller sein. Es wird - wie bei den vergangenen Turnieren auch - ein „geschlossenes Konzept“ mit Zugangskontrolle und maximal 10 250 Fans gefahren, für das eine Baugenehmigung zu erwirken ist. Um die Veranstaltung möglich zu machen, musste an einigen Stellen gespart werden. So wird es eine kleinere Bühne geben und auch ein „abgespecktes“ Beiprogramm ohne Live-Acts. Beste Stimmung dürfte dank reichlich Fußball-Hits rund um die deutschen Auftritte trotzdem garantiert sein. Und das Wichtigste für alle Fans: Eintrittsgeld beim Besuch des Friedensplatzes wird nicht erhoben.

Westfalenhallen können kurzfristig einspringen

In Abstimmung mit der Stadt Dortmund gehen die Westfalenhallen davon aus, dass der Friedensplatz in der Vorrunde kapazitätsmäßig ausreicht, um den Fan-Zuspruch aufzunehmen. Sollte die Begeisterungswelle in der Hauptrunde anwachsen, wird die Westfalenhalle für ein Public Viewing geöffnet. Die Westfalenhallen stehen bereit, auch ein kurzfristiges Public Viewing zu ermöglichen.

Eintritt frei heißt es wieder für rund 10250 Fußballfans auf dem Friedensplatz beim Rudelgucken der WM.
Kurzfristig können auch die Westfalenhallen die Spiele im großen Rund übertragen.
Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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