600 Euro Strafe: Polizisten auf Helm geschlagen und beleidigt

Besonders bei Großeinsätzen wie Fußballspielen ist das Phänomen der Gewalt gegen Polizisten präsent. Umso erfreulicher ist in diesem Zusammenhang für den Polizeipräsidenten Gregor Lange ein Urteil des Amtsgerichts Dortmund aus Dezember 2017, welches jetzt rechtskräftig ist. Ein Hattinger hatte beim Derby BVB-Schalke im Oktober einen Polizisten auf den Helm geschlagen und als "Hurensohn" beleidigt. Das Gericht verurteilte den 29-Jährigen zu einer Geldstrafe von 600 Euro (60 Tagessätzen zu je 10 Euro).

"Ich begrüße das klare Urteil des Amtsgerichts. Gewalt und Beleidigungen gegen Polizeibeamte, die für unser aller Sicherheit sorgen, sind nicht tolerierbar", so Polizeipräsident Gregor Lange. "Das Urteil ist ein wichtiges Signal für Menschen, die mit Gewalt und Respektlosigkeit den Beamten gegenübertreten."
Die Kriminalstatistik weist eine stetige Steigerung von Widerständen gegen Polizisten in den letzten Jahren auf. Während die Gesamtanzahl der Straftaten im Bereich des Polizeipräsidiums Dortmund 2017 (Jan - Nov) im Vergleich zum Vorjahr um über 11 Prozent gesunken ist, ist die Gewalt gegen Polizeibeamte kontinuierlich gestiegen. Waren es 2015 noch 372 Taten, stieg die Zahl 2016 auf 514 und 2017 auf 545 (jeweils Jan-Nov). In nahezu allen Fällen stellt der Polizeipräsident zusätzlich Strafantrag.

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