Die Drillinge aus der Nordstadt

Drei junge Nordstädter, die gerne in ihrem Viertel leben: v.l.: Yunus, Ahmet und Süleyman sind als Drillinge nur durch ihre Frisuren zu unterscheiden.
  • Drei junge Nordstädter, die gerne in ihrem Viertel leben: v.l.: Yunus, Ahmet und Süleyman sind als Drillinge nur durch ihre Frisuren zu unterscheiden.
  • Foto: Jugendforum Nordstadt
  • hochgeladen von Antje Geiß

Sie fallen auf, wenn sie gemeinsam unterwegs sind: Ahmet, Yunus und Süleyman sind Drillinge, leben in der Nordstadt und sie sind gerne für das Jugendforum Nordstadt aktiv.

Der Zusammenhalt der eineiigen Drillinge ist sehr groß. Sie feiern ihre Erfolge und lösen Probleme gemeinsam. Bei zu treffenden Entscheidungen helfen sie sich gegenseitig und stehen füreinander ein. Der Meinung der Mutter zufolge unterscheiden sich die 19-Jährigen nicht sehr groß voneinander. Bis zu ihrem 14. Lebensjahr zogen sie dieselben Klamotten an, bis sie nach ihrem eigenen Geschmack kleiden durften.

Jeder geht beruflich seinen Weg

Dennoch geht jeder von ihnen seinen eigenen, beruflichen Weg. Die Brüder gingen auf die Anne-Frank-Gesamtschule. Ahmet macht dort nun sein Abitur und möchte später gerne zur Polizei, Yunus und Süleyman haben ihr Fachabitur in der Tasche und werden im Herbst mit ihrem Studium beginnen. Yunus möchte Maschinenbau und Sülejman Architektur studieren.

"Wir engagieren uns, weil die Angebote gut sind"

Die Drillinge sind seit drei Jahren für das Jugendforum Nordstadt aktiv. Ihnen gefallen die Aktivitäten und Angebote des Jugendforums für die Jugendlichen. Zuletzt gab es im Juli ein Fußball-Mitternachtsturnier auf dem Sportplatz des Treffpunktes Konkret an der Burgholzstraße. Sie nahmen auch an Gesprächen mit Politikern teil, auch mit Oberbürgermeister Sierau. „Die Angebote sind gut, deshalb engagieren wir uns“, sagen die Brüder, die gerne in ihrem Stadtteil leben und hier ihre vielen Freunde haben.

In der Nordstadt zu Hause

Die Nordstadt ist ihr Zuhause, jeder von ihnen hat auch ein T-Shirt mit der Aufschrift „Nordstadt“, das sie auch oft anziehen – so drücken sie ihre Identifikation mit dem Dortmunder Stadtteil aus. Die Brüder auseinander zu halten fällt den anderen Jugendlichen und den Mitarbeitern des Treffpunkt Stollenpark, wo sie sich gerne in ihrer Freizeit aufhalten, nicht immer leicht. „Manchmal treiben wir mit den anderen Schabernack, wenn sie uns nicht auseinanderhalten können“, sagt Süleyman schmunzelnd. Eigentlich dürfte die Unterscheidung nicht schwer fallen, die Drillinge haben nicht dieselbe Frisur.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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