Die Stimme der Jugend

Podiumsdiskussionen, Kulturveranstaltungen, T-shirt-Aktionen: Amir Yenidünya lässt nichts aus, um sich für die Nordstadt einzusetzen.
  • Podiumsdiskussionen, Kulturveranstaltungen, T-shirt-Aktionen: Amir Yenidünya lässt nichts aus, um sich für die Nordstadt einzusetzen.
  • Foto: Jugendforum
  • hochgeladen von Antje Geiß

„Füreinander – Miteinander“ und „Auch wir haben eine Stimme“ sind zwei Mottos von mehreren des Jugendforums Nordstadt. Amir Yenidünya ist einer von vielen Jugendlichen, die sich im Jugendforum ehrenamtlich engagieren.

Seit zwei Jahren ist der Fachabiturient des Fritz-Henßler-Berufskollegs aktiv im Jugendforum und seit September 2012 ist er zusammen mit seinem Cousin Emir Yenidünya Sprecher des Jugendforums.
„Wir alle haben unterschiedliche Gründe, warum wir uns engagieren“, sagt Amir und fügt hinzu: „Aber das Wichtigste ist, dass wir ernst genommen werden. Wir können uns mit unseren Ideen einbringen und uns mit Politik, Kunst und Kultur sowie Jugendthemen beschäftigen.“ Die monatlichen Jugendforum-Sitzungen dienen dazu, sich auszutauschen, ein Resümee für zurückliegende Aktionen zu ziehen und weitere Aktionen zu planen.

Er einer der Aktivsten im Jugendforum

Amir hat schon viel geleistet. Höhepunkte waren stets jene großen Veranstaltungen, wo er das Projekt Jugendforum vorstellte und auch einmal mit dem Oberbürgermeister auf einer Bühne war. „Ich konnte mich rhetorisch verbessern, meine Nervosität unter Kontrolle halten und sogar mit dem Oberbürgermeister ein Small-Talk führen – dies alles dank Jugendforum“, fügt Amir schmunzelnd hinzu. Nun kennt er einige lokal-politischen Akteure in der Nordstadt.
Eigentlich verpasste der 19-Jährige selten eine Aktion des Jugendforums, sei es die Bildungsfahrt nach Berlin, Podiumsdiskussionen, Lesungen, Kulturveranstaltungen, Antirassismustrainings, T-Shirt-Aktion, das Münsterstraßenfest oder das beliebte Fußball-Mitternachtsturnier.
Er gehört zu den aktivsten Jugendlichen im Jugendforum Nordstadt.
Vor allem seine Teilnahme an dem Projekt „Route der Menschenrechte“ hebt er hervor. In dem Projekt der Fachhochschule kooperierten Jugendliche als Ortskundige mit Architekturstudierenden. Die Ausstellung dazu ist im Rathaus zu sehen.
Amir ist in der Nordstadt aufgewachsen, ging auf die Diesterweg-Grundschule und Gertrud-Bäumer-Realschule. Er hat drei Geschwister, die auch beim Jugendforum mitmachen. Gut findet er auch, dass ein Teil seines Freundeskreises sich im Jugendforum engagiert.

"Wir kennen auch die Potenziale

„Wir sind die Stimme der Jugend in der Nordstadt. Wir wissen, dass wir viele Probleme in unserem Stadtteil haben, doch wir wissen auch, es ist ein Stadtteil mit vielen Potenzialen – aus diesem Grund sprechen wir immer Jugendliche an, sich zu beteiligen und einzubringen“, erklärt Amir.
Doch im Jugendtreffpunkt Stollenpark, wo er sich oft mit seinen Freunden aufhält, kann er auch mal „chillen“, sich vom Alltagsstress auszuruhen und wenn ihn einer ärgert, dann fordert er ihn zum „Kickern“ auf - worin er ein ungeschlagener Meister ist.
Sein wichtigstes Ziel hat er vor Augen: seinen Abschluss als staatlich geprüfter Bautechnischer Assistent im Fritz-Henßler-Berufskolleg und als nächste Etappe ein Architektur-Studium.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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