Hoeschpark-Eingang leuchtet erstmals mit Namenszug // Corten-Stahlplatte vor dem Pförtnerhaus angebracht

Neben den fünf jungen Beschäftigten der GrünBau-Metallwerkstatt, die den Stahlrahmen hergestellt und die Stahlplatte montiert haben, waren bei der Einweihung zugegen: (vorne, v.l.) Claudia Heckmann (Sportwelt Dortmund), Elmar Steinborn (Sparkasse) und Franz Stengert (Stiftung Soziale Stadt) als Spender und Sponsoren, dahinter (v.l.) Irmgard Wegener, 2. Vorsitzende des Freundeskreises, Dirk Schulte (Leiter GrünBau-Werkstatt), Freundeskreis-Schriftführer Franz-Josef Ingenmey und -Beisitzer Achim Röder.
  • Neben den fünf jungen Beschäftigten der GrünBau-Metallwerkstatt, die den Stahlrahmen hergestellt und die Stahlplatte montiert haben, waren bei der Einweihung zugegen: (vorne, v.l.) Claudia Heckmann (Sportwelt Dortmund), Elmar Steinborn (Sparkasse) und Franz Stengert (Stiftung Soziale Stadt) als Spender und Sponsoren, dahinter (v.l.) Irmgard Wegener, 2. Vorsitzende des Freundeskreises, Dirk Schulte (Leiter GrünBau-Werkstatt), Freundeskreis-Schriftführer Franz-Josef Ingenmey und -Beisitzer Achim Röder.
  • Foto: Günther Schmitz
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

Jahrzehntelang mussten Ortsunkundige rätseln, um welchen Park es sich handelt: Eine entsprechende Hinweistafel am Park-Eingang fehlte schlichtweg. Nun kann's keiner mehr übersehen!

Denn auf Anregungen vieler Besucher/innen hat der Freundeskreis Hoeschpark e.V. die Initiative ergriffen, dem „grünen Wohnzimmer“ des Borsigplatz-Quartiers pünktlich zum 75-jährigen Geburtstag zu einem Eingangsschild zu verhelfen.

Seit kurzem steht vor dem Pförtnerhaus eine großformatige Platte mit dem Schriftzug „HOESCHPARK“, in Großbuchstaben, die während der Dunkelheit von der Rückseite beleuchtet wird.

Anknüpfend an die Geschichte des Parks als ehemalige Werksanlage im Eigentum der Hoesch-Werke ist die Platte aus Stahl gefertigt. Verwendet wird so genannter Corten-Stahl mit natürlicher Rostfärbung. Corten-Stahl ist ein wetterfester Baustahl, auf dessen Oberfläche sich unter Einfluss der Bewitterung eine Sperrschicht bildet, die das Bauteil schützt. Diese edel wirkende Patina in Edelrost-Optik entwickelt ein gewisses Eigenleben und verändert die Strukturen und Farben immer wieder. Die Verwendung von Corten-Stahl symbolisiert so einerseits die Stahl-Vergangenheit und andererseits die Vergänglichkeit beziehungsweise den Wandel der Stahlindustrie im Stadtteil und in der Region, verdeutlichten die Vertreter des Freundeskreises vor Ort beim Einweihungstermin.

Die Montage der Stahlplatte erfolgte durch die Metallwerkstatt der gemeinnützigen Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft GrünBau gGmbH. Unter fachkundiger Anleitung haben hier ehemals arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsene mitgearbeitet.

Der Freundeskreis Hoeschpark e.V. dankte indes den Spendern und Sponsoren, ohne deren großzügige Unterstützung das Projekt nicht zu realisieren gewesen wäre: Neben Eigenmitteln des Freundeskreises haben Zuwendungen seitens der Sparkasse Dortmund (eine Spende in Höhe von 3500 Euro), der Stiftung Soziale Stadt und der Sportwelt Dortmund gGmbH das neue Eingangsschild ermöglicht.

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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