Aktion für Katzenschutz

Kater Luke hatte Glück im Unglück und wurde von einem Mitglied des Katzenschutzvereins aufgenommen.
  • Kater Luke hatte Glück im Unglück und wurde von einem Mitglied des Katzenschutzvereins aufgenommen.
  • Foto: Verein
  • hochgeladen von M Hengesbach

Der Dortmunder Katzenschutzverein meldet eine zunehmende Zahl von Freigänger-Katzen und will daher noch mehr auf das Leid von Straßenkatzen aufmerksam machen, auch mit Aktionen zum Thema Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht.

Nach dem Aufruf zu einer an den Rat der Stadt Dortmund gerichteten Online-Petition, an der zwischenzeitlich bundesweit mehr 1.700 Personen Anteil nehmen, klärt der Verein weiter auf. Auf Plakaten wirbt er um Unterstützungsunterschriften.

Freigänger- Kater Luke war schwer verletzt

Vereinsmitglied Marc Landmann hat einen schwer verletzten Kater daheim aufgenommen, dem eine Pfote amputiert werden musste. Sein Sohn Maurice taufte den dreibeinigen Kater „Luke“, weil „Luke Skywalker ja auch nur eine Hand habe“. Er versprach zugleich, Tierarzt zu werden und seinem Luke eine Roboterhand zu konstruieren. Die Amputationskosten zahlte der Katzenschutzverein. Seitdem ist „Luke“ zu einem Familienmitglied geworden und Familie Landmann dem Verein dafür dankbar.

Unterschriften für Petition an den Rat

„Da mir allerdings beruflich oft die Zeit fehlt, den Verein aktiv vor Ort zu unterstützen, helfe ich immer gerne. Sei es beim Entwerfen von Plakaten und Bannern oder bei der Auswertung der Anzahl von Futterstellen in unserer Stadt“, sagt Landmann.
Immerhin sind insgesamt 3.500 Unterschriften das Ziel. Dann muss der Dortmunder
Rat die Petition bei seiner nächsten Sitzung nach der Sommerpause auf die
Tagesordnung nehmen, beraten und abstimmen. "Damit das klappt, flankiert der Katzenschutzverein die Aktion durch die Verteilung von kostenlosen Postkarten in 118
Dortmunder Cafés und Gaststätten ab dem 6.September", so der Vereinsvorsitzende Michael Jann.

Kennzeichnungspflicht gilt bereits in 600 Kommunen

Denn während mehr als 600 Kommunen in Deutschland - darunter auch fast alle an
die Stadt Dortmund angrenzenden Gemeinden - eine Pflicht zur Kennzeichnung und Kastration für Katzen seitens der Katzenhalter eingeführt haben, startet der Verein den vierten Versuch, dieses Mal jedoch mit gesammelten Zahlen, Daten und Fakten untermauert. Der dreibeinige Luke wurde vom Katzenschutzverein gerettet und an eine Familie vermittelt. 

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