Dortmunder Tierfreunde protestieren gegen Pelz

In Morphsuits protestierten "gehäutete“ Aktivisten, andere als Tod verkleideter Tierfreund mit Sense. Mit der Aktion appellieren die Tierschützer an Verbraucher, nur Kleidung aus Pflanzen- oder Synthetikfasern zu kaufen.
  • In Morphsuits protestierten "gehäutete“ Aktivisten, andere als Tod verkleideter Tierfreund mit Sense. Mit der Aktion appellieren die Tierschützer an Verbraucher, nur Kleidung aus Pflanzen- oder Synthetikfasern zu kaufen.
  • Foto: Schmitz
  • hochgeladen von Antje Geiß

Mit Slogans wie "Ich bin kein Pelzmantel" demonstrierten Dortmunder Tierfreunde vor der Reinoldikirche gegen Produkte aus Pelz und Leder. Zum 25. Geburtstag der Tierschutzorganisation PETA, bringen die Aktivisten das Thema auf unkonventionellem Weg auf die Straße. Unter dem Motto „Niemand will gehäutet werden – Tiere auch nicht!“ macht das freiwillige PETA ZWEI-Streetteam auf das Leid hinter Pelz- und Lederprodukten aufmerksam.
 „PETA konnte durch Undercover-Recherchen und Aufklärungskampagnen bereits viele internationale Modehäuser und Designer zum Umstieg auf tierfreie Mode überzeugen. Breuninger, Burberry, Chanel, Coach, Diane von Furstenberg und Jean Paul Gaultier zeigen schon heute oder in naher Zukunft pelzfreie Kollektionen“, so Jennifer Lerch, Leiterin des PETA ZWEI-Streetteams Dortmund.

Werbung für tierfreundliche Mode

„Die breite Öffentlichkeit lehnt es ab, dass Tiere für einen Pelzkragen vergast oder durch Elektroschock getötet werden. Wir hoffen, dass auch das Bewusstsein für das Leid der Tiere für Lederprodukte stetig wächst und Verbraucher durch den Kauf tierfreundlicher Mode Mitgefühl zeigen.“ Weltweit werden laut PETA jedes Jahr mehr als 110 Mio. Tiere auf Pelzfarmen getötet. "Viele von ihnen fristen ein Leben in winzigen Käfigen, über einem Berg aus Urin und Kot. Rinder werden kastriert, gebrandmarkt, Schwänze und Hörner werden kupiert, meist ohne Betäubung", berichtet jennifer Lerch. Durch die Fließbandarbeit im Schlachthof komme es vor, dass Tiere bei vollem Bewusstsein sind, wenn Arbeiter ihnen mit einem Messer die Kehle durchschneiden.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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