477 neue Fälle: Berater und Therapeuten an der Gutenbergstraße helfen Kindern
Kinderschutz mehr gefragt

Auch IKEA Distribution unterstützt die Arbeit: Im Rahmen des IKEA Sommerfestes fanden Spendenaktionen für zwei Projekte statt. Zusätzlich hat IKEA 6.600 Euro für die wichtigen Therapien des Kinderschutzzentrums gespendet. Den Scheck überreichte Birgit Müller, IKEA Distribution Services,(r.) an Martina Niemann vom Kinderschutz-Zentrum.
  • Auch IKEA Distribution unterstützt die Arbeit: Im Rahmen des IKEA Sommerfestes fanden Spendenaktionen für zwei Projekte statt. Zusätzlich hat IKEA 6.600 Euro für die wichtigen Therapien des Kinderschutzzentrums gespendet. Den Scheck überreichte Birgit Müller, IKEA Distribution Services,(r.) an Martina Niemann vom Kinderschutz-Zentrum.
  • Foto: Kinderschutz-Zentrum
  • hochgeladen von M Hengesbach

Mit viel mehr Beratungen als zuvor half das Kinderschutz-Zentrum im vergangenen Jahr an der Gutenbergstraße 24. Die Zahlen des gerade erschienen Jahresberichts für 2018 machen erneut deutlich, dass viele Kinder in Dortmund unter schwierigen Bedingungen groß werden.

Im vergangenen Jahr gab es 477 Neumeldungen. 108 mehr als im Vorjahr. Insgesamt wurden 823 Beratungsfälle gezählt. Körperliche und oder seelische Gewalt, welche Kinder erlitten, Vernachlässigung und sexueller Missbrauch waren Anmeldegründe. Aber auch auch wegen Auffälligkeiten der Kinder und belastender familiärer Konflikten wurde das Team des Kinderschutzhauses um Hilfe gebeten. Im Rahmen der Frühen Hilfen, der Säuglings- und Kleinkindersprechstunde nutzten 132 Familien die Beratung.
Die Steigerung der Fälle führen die Berater auf das neue "VorOrt"-Projekt in sieben Kinderarztpraxen zurück. Hinzu komme aber auch die weiter gestiegene Nachfrage nach Traumafachberatung und Traumatherapie. Im Projekt „VorOrt“ konnten viele Eltern mit kleinen Kindern unter drei Jahren und mit Migrationshintergrund frühzeitig erreicht werden.
Die steigende Nachfrage nach Traumatherapie und Beratung ist durch die vielen Überweisungen durch den Opferschutz der Polizei, durch die Klinik aber auch durch Kitas und Schulen und nicht zuletzt durch das Jugendamt entstanden.
„Kinderschutz geht nicht allein“, betonen die Mitarbeiter des Kinderschutz-Zentrums, in den meisten der genannten Fälle kooperieren sie daher mit anderen helfenden Institutionen, wie Kliniken, Polizei, Familienzentrum und dem Jugendamt. Näheres über die Angebote des Kinderschutz-Zentrums unter Tel.: 2064580 und online:  www.kinderschutzzentrum-dortmund.de. Spenden helfen den Helfern des Kinderschutz-Zentrums der wachsenden Nachfrage mit Beratungs- und Therapieangeboten nachzukommen.

Autor:

M Hengesbach aus Dortmund-City

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