PETA protestiert:„Tiere gehören in die Freiheit, nicht auf die Autobahn“

Die Enge bei Tiertransporten demonstrierten Tierschützer dicht gedrängt in einem Auto in der Dortmunder Innenstadt.
  • Die Enge bei Tiertransporten demonstrierten Tierschützer dicht gedrängt in einem Auto in der Dortmunder Innenstadt.
  • Foto: Klinke
  • hochgeladen von Antje Geiß

Qualvolle Todesfahrten stoppen, das ist das Ziel der Tierschützer bei Peta. Das Zwei-Streetteam des Tierschutzvereins demonstrierte auf dem Platz von Netanya in Dortmund gegen Tiertransporte. Dicht an dicht gedrängt veranschaulichten die maskierten  Aktionsteilnehmer das Leid der Tiere aus einem Auto heraus, während andere Tierfreunde mit Postern auf das Thema aufmerksam machten. Die Botschaften: „Ich bin keine Ware“.

Die Tierfschützer appellieren an Amtsveterinäre, von ihrem Recht Gebrauch zu machen, nicht vorschriftskonforme Transporte strikt zu untersagen. Zudem baten die Ehrenatlichen Passaten, sich beim Einkauf für vegane Produkte zu entscheiden, um die Missstände nicht zu unterstützen.

"Todesfahrten schleunigst stoppen"

„Auf tagelangen Todesfahrten, vor allem in Nicht-EU-Staaten, verdursten Tiere in sengender Hitze, verletzen sich aus Verzweiflung gegenseitig und werden anschließend brutal und oft ohne Betäubung getötet. Das muss schleunigst gestoppt werden“, so Jennifer Lerch, Leiterin des PETA-2-Streetteams Dortmund. „Die Tiere können nicht auf eine neue europäische Lösung warten, sie brauchen Hilfe – und zwar jetzt!“
PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht da, um gegessen oder in irgendeiner anderen Form ausgebeutet zu werden. Die Tierrechtsorganisation fordert als ersten Schritt ein Ende von Transporten aus Deutschland in Nicht-EU-Staaten.

Millionen Tiere werden transportiert

Mehrere Millionen Tiere werden jährlich innerhalb Europas transportiert, Tausende von ihnen in und aus Drittländern. Rinder, Schweine, Hühner und alle anderen Tiere kennen bis zum Transportzeitpunkt in der Regel nur enge Buchten oder überfüllte Ställe.
Häufig werden sie mit fremden Artgenossen auf die Transporter getrieben. Dies bedeutet immensen Stress für die Tiere. Meist ohne ausreichend Wasser und Futter sind sie – etwa an EU-Außengrenzen – mitunter langen Wartezeiten und teils extremen Temperaturen ausgesetzt. Oft verletzen sich die dicht an dicht gedrängten Tiere aus Panik gegenseitig, viele überleben den Transport nicht.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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