Konzert mit Konstantin Wecker wegen Unwetter-Warnung abgebrochen
Rund 50.000 Gäste feiern Awo-Party in der City

Gut gelaunt eröffneten (v.l.:9 Thomas Kutschaty, Nadja Lüders, AWO-Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler und AWO-Bezirksvorsitzender Michael Scheffler das Awo-Fest auf der Bühne in der City.
  • Gut gelaunt eröffneten (v.l.:9 Thomas Kutschaty, Nadja Lüders, AWO-Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler und AWO-Bezirksvorsitzender Michael Scheffler das Awo-Fest auf der Bühne in der City.
  • Foto: Georg Oligmüller
  • hochgeladen von Antje Geiß

Mehr als zufrieden ist der Awo Bezirksverband mit der 100-Jahre-Feier in Dortmund, die Sonntag mit dem Familien-Rockkonzert auf dem Friedensplatz zu Ende gegangen ist. Einziger Wermutstropfen: Wegen eines Unwetters musste das Konzert von Liedermacher Konstin Wecker am Samstagabend kurz nach der Pause abgebrochen werden.

Der Vorstandsvorsitzende Michael Scheffler hatte noch ein Manifest gegen Rassismus vorgetragen. Anschließend begeisterte Wecker mit dem Song „Sag nein“ die rund 6500 Konzertbesucher. Mit Blick in den Himmel und auf die Unwetterwarnung fürs Ruhrgebiet wurde das Konzert rechtzeitig abgebrochen. „Sicherheit geht vor“, erklärte Moderator Tom Hegermann.
Unterm Strich waren die Veranstalter mehr als zufrieden. „Wir haben drei Tage lang friedlich und ausgelassen gefeiert und die Awo in ihrer ganzen Vielfalt gezeigt“, resümiert Michael Scheffler, Vorsitzender des Bezirksverbandes. Er freute sich über die große Resonanz auf das Festprogramm: Nicht nur Konstantin Wecker und die Irish Folk-Band „Five Alive’O“ hatten den Friedensplatz gefüllt. Auch am Freitagabend spielten sowohl das Kabarett Geierabend als auch die Soul-Band „Komm mit Mann!s“ vor mehreren tausend Zuschauern.
Auch tagsüber herrschte reges Treiben: Über 100 Aussteller hatten sich in der Innenstadt präsentiert und dazu eingeladen, die Awo und ihre Arbeit kennenzulernen. Das nutzten viele Passanten und Interessierte und zeigten sich von der Bandbreite beeindruckt.
Neben den Awo-Einrichtungen waren Kooperationspartner und befreundete Organisationen dabei. Viele Programmpunkte wurden vom Unterbezirk Dortmund und Ruhr-Mitte gestaltet. Unter dem Motto: „Nicht nur anschauen, sondern mitmachen“ erlebten Dortmunder viele Attraktionen wie den Erdbebensimulator, eine Fahrrad-Waschanlage und vieles mehr. Ein riesiges Kinderfest mit eigener Bühne lockte Eltern samt Nachwuch an die Kampstraße. Junge Menschen zog es zu den Ständen des Awo-Jugendwerkes und der Freiwilligendienste.
Auf der Bühne an der Reinoldikirche begrüßte zudem Moderator Tom Hegermann Gäste zu  Talkrunden. Neben bekannten Gesichtern der SPD in NRW wie Thomas Kutschaty, Sebastian Hartmann und Franz Müntefering kamen auch der AWO-Präsidiumsvorsitzende Wilhelm Schmidt und der Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler zu Gast. Am Freitag und Samstag wurde zudem eine riesige Geburstagstorte angeschnitten, die sich auch Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau nach seiner Begrüßung schmecken ließ.
Dass die Awo mit ihren Einrichtungen und ehrenamtlichen Ortsvereinen zu den wichtigsten Sozialverbänden zählt und unverzichtbare Arbeit für die Menschen leistet, betonten alle Geburtstagsgäste in ihren Grußworten.
Für die kulinarischen Genüsse sorgten die Awo-Köchinnen und Köche sowie der integrative Catering- und Partyservice MDS. Tagsüber an der Reinoldikirche und abends auf dem Friedensplatz verwöhnte sie ihre Gäste mit Köstlichkeiten.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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