Dortmunder Kirchen in Sorge: Warenhaus-Beschäftigte im Fokus
Appell an Karstadt Kaufhof Führung

Auch der Evangelische Kirchenkreis und die Katholische Stadtkirche setzen sich für den Erhalt der Dortmunder Karstadt, Kaufhof und Karstadt Sports-Häuser ein.
  • Auch der Evangelische Kirchenkreis und die Katholische Stadtkirche setzen sich für den Erhalt der Dortmunder Karstadt, Kaufhof und Karstadt Sports-Häuser ein.
  • Foto: Schmitz
  • hochgeladen von Antje Geiß

 Superintendentin Heike Proske und Pfarrer Friedrich Stiller vom Evangelischen Kirchenkreis äußern ihre Betroffenheit über die angekündigte Schließung der drei Kaufhäuser in der Innenstadt von Galeria Karstadt Kaufhof und Karstadt Sports.
„Wir sind in Sorge, dass die Arbeitnehmer, die in den Kaufhäusern zum Teil langjährig arbeiten und in der Vergangenheit bereits wichtige Beiträge zum Erhalt des Unternehmens geleistet haben, die Zeche zahlen müssen. Außerdem würde der drohende Leerstand an drei zentralen Standorten erhebliche Auswirkungen auf die Innenstadt haben. Wir bitten die Verantwortlichen dringlich, ihre Entscheidung zu überdenken. Zugleich bieten wir dem Betriebsrat unsere Unterstützung an.“ Proske und Stiller wollen das Gespräch mit dem Betriebsrat und der hiesigen Unternehmensleitung zu suchen, um sich aus erster Hand zu informieren.

Auch Katholische Stadtkirche bestürzt

„Mit Bestürzung und Unverständnis haben wir die angekündigte Schließung der drei Warenhäuser Karstadt, Karstadt-Sports und Galeria-Kaufhof aufgenommen“, erklärt die Katholische Stadtkirche in einer Stellungnahme. „Unsere Sorgen sind auch die Sorgen und Nöte der Dortmunder, vor allem jener, die nun um ihren Arbeitsplatz und ihre Zukunft bangen müssen“, sagt der stellvertretende Stadtdechant Michael Vogt. Die Katholische Stadtkirche appelliert an die Unternehmensführung, sich ihrer Verantwortung für Dortmund und die hier lebenden und arbeitenden Menschen bewusst zu sein und danach zu handeln.

Lösungen mit Beteiligten entwickeln

Probleme in einer Gesellschaft ließen sich nur lösen, wenn nicht der Profit im Vordergrund stehe, sondern vielmehr alle mit ihren Möglichkeiten, ihre Verantwortung wahrnehmen und ihren Beitrag erbringen würden. Daher sollten Lösungen mit allen Beteiligen entwickelt werden. Die Kirche beruft sich auf die Soziallehre, nach der der Mensch „Urheber, Mittelpunkt und Ziel allen Wirtschaftens“ sein müsse und sich unternehmerisches Handeln am Gemeinwohl orientieren sollte.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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