Handwerkskammerpräsident zum Mindestlohn für Azubis
"Eingriff in Autonomie"

Ein Statement des Kammer-Präsidenten Berthold Schröder zur geplanten Einführung einer Mindestausbildungsvergütung.
  • Ein Statement des Kammer-Präsidenten Berthold Schröder zur geplanten Einführung einer Mindestausbildungsvergütung.
  • hochgeladen von Antje Geiß

Ab 2020 soll es einen Mindestlohn für Auszubildende geben, der jährlich höher gesetzt wird. Der Präsident der Handwerkskammer äußert hierzu seine Bedenken.

Mit Blick auf die Einigung zur Reform des Berufsbildungsgesetzes erklärt HWK-Präsident Berthold Schröder: „Eine staatlich festgelegte Mindestausbildungsvergütung ist nicht vereinbar mit dem Grundsatz der Tarifautonomie. Die Gestaltung der Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen ist Kernaufgabe der Sozialpartner, die bei der Vergütung regionale und branchenspezifische Besonderheiten berücksichtigen. Anstelle planwirtschaftlicher Ansätze brauchen wir eine Stärkung der Tarifvertragsparteien.“ Positiv bewerte das Handwerk die Festschreibung eines Tarifvorranges für die Vergütungsregelungen, die die Mindestvergütungen unterschreiten.

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