Bauarbeiten beginnen für 800 Wohnungen in Dortmund auf dem ehemaligen thyssenkrupp-Gelände an der Westfalenhütte
Neues Wohnviertel wird gebaut

Für die Bauarbeiten, die im nächsten Jahr auf dem früheren thyssenkrupp-Gelände beginnen, müssen zunächst 125.000 Kubikmeter Bodenmaterialien inklusive alter Fundamente abgeräumt werden.
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  • Foto: PM
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Die Bagger rollen bald an auf dem ehemaligen Grundstück von thyssenkrupp zwischen Dürener Straße und Stahlwerkstraße an. Zwischen Borsigplatz und Westfalenhütte schafft eine Investorengesellschaft ein neues Wohnviertel mit 800 neuen Wohnungen, Geschäften zur Nahversorgung, einer Kita und einer Grundschule.

Auf der stillgelegten Teilfläche der Stahlsparte von thyssenkrupp baut der neue Eigentümer ab 2022 ein Wohn- und Geschäftsquartier. Die dort geplanten Grünflächen, Wege und Spielplätze können von Anwohnern genutzt werden. Das zukünftige Borigplatzquartier wird 800 neue Wohnungen bieten, darunter öffentlich geförderte, aber auch eine hohe Eigentumsquote. Eine grüne Achse soll durch das neue Wohnviertel mitsamt Grundschule, Kita, Quartierstreff, Stadtteilpark und Supermarkt führen. Ein Grünstreifen mit Rad- und Wanderwegen wird das neue Wohnquartier vom Werksgelände trennen und vom Hoesch- bis zum Fredenbaumpark führen. 

Fundamente und Boden werden abgetragen

Vor dem Abbruch stand hier eine Halbzeughalle, in der Stahlprodukte hergestellt wurden, sowie Schmieden. Die von thyssenkrupp Steel beauftragten Bauarbeiten, die jetzt beginnen, dauern voraussichtlich bis Dezember. In dieser Zeit sind werden Baufahrzeuge von der Rüschebrinkstraße aus auf der Brache im Einsatz sein. Zuerst werden bei Boden- und Tiefbauarbeiten alte Fundamente entfernt und rund 125.000 Kubikmeter Bodenmaterialien abgetragen – das entspricht 18 Fußballfeldern, die mit einem Meter Erde bedeckt sind. Die Aushubmaterialien werden auf der Westfalenhütte anderweitig bautechnisch verwertet.

Baustelle von 7-20 Uhr in Betrieb

Gearbeitet wird von 7 bis 20 Uhr, in den Wintermonaten wetter- und dämmerungsbedingt kürzer. Um die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten, werden staubbindende Maßnahmen durchgeführt und Erschütterungsmessungen durchgeführt. Öffentliche Straßen werden von den Arbeiten nicht tangiert.

Diese Vorgehensweise ist mit der zuständigen Behörde abgestimmt worden. Die Arbeiten werden durch die Werkfeuerwehr von thyssenkrupp begleitet. Des Weiteren wird die Baustelle durch den Werkschutz von thyssenkrupp bewacht. Die Bauarbeiten werden von einem sachverständigen Ingenieurbüro begleitet.

Autor:

Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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