Der Umgang der Menschen untereinander, er kann bereichern - oder auch nicht.

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Dortmund, 11.12.2006

Ein Spruch von Jean Genet: Wenn Gott alles segnen würde, worum man ihn bittet, würde er sich, juristisch gesehen, der Beihilfe schuldig machen.
Aber niemand käme auf den Gedanken, auch wäre es ein Hohn, Gott verklagen zu wollen!

A - nständig!
B - escheiden!
S - eelen-(fremd)-orientiert!
A - uf andere achtend!
L - ebensbejahend!
O - hnmächtig, wenn Menschen wegschauen!
M - utig, egal was auch passiert! (08.12.2006)


Viele meinen zu wissen, der Axel hat sie nicht mehr alle. Laß' sie glauben, was sie wollen ... !

Oder, er hat ein "Helfer-Syndrom". Wie auch immer. Ich weiß, was ich bis dato in meinem Leben doch leisten durfte und geleistet habe. Da waren auch einige darunter, denen ich (vielleicht?) doch Zuspruch und Hilfe (mit-)geben konnte. Aufgrund meiner eigenen Negativ-Erfahrungen, ich hatte ja sehr viele davon, besonders schon in meiner sog. Kindheit, denke ich, daß ich doch viel Positives einbringen konnte und dies auch durfte.
Daß ich alles aufschreibe, dies kann der Mensch sehen wie er will: jeder hat seine Möglichkeiten und seine Begabungen. Jeder verarbeitet -auf seine ganz eigene Art- das Leben selbst.
So spreche ich zu Papier und auf dem Papier: man nennt es auch Schreiben! Spräche ich, so würde ich Selbstgespräche führen, was auch nicht schlimm wäre.
So lege ich meine Eindrücke dar und gebe wieder, was der Alltag so mit sich bringt bzw. gebracht hat.
Und es sind nicht immer schöne Dinge, die hier, besonders hier in der Straße, wo ich derzeit leben darf, passier(t)en.
Wer viel tut, der ist auch "Angriffspunkt" für viele die nichts
tun. Denn sie haben Zeit und Muße, andere Menschen (vielleicht?)
schlechtreden zu wollen: was sollen sie auch anderes tun?! Außer Saufen und Kiffen - und über andere herzuziehen ...
Die Wahrheit ist, daß diese -so oder so!, wie auch immer, stets an's Tageslicht kommen wird. Ich brauche da nichts hinzuzufügen oder wegzulassen.
Die Maßstäbe, mit denen hier vielleicht gemessen werden muß, sollte "therapiemäßig" ablaufen: es gehört extremes Feingefühl dazu, hier "eine Wahrheitsfindung" durchzuführen. Die Beeinflussung untereinander ist so groß, daß die meisten ihre eigene Meinung nicht mehr von anderen unterscheiden können! Jeder "glaubt" d i e W a h r h e i t zu wissen!
Ein Hohn, wenn man bedenkt, daß dies wohl kein Mensch von sich behaupten kann.
Aber hier finden Träume statt, die durch Drogen allerlei Arten ausglöst wurden und werden. Da kann ein normal denkender Mensch (was ich doch von mir denke und glaube - zu sein ...) nicht dauerhaft eingreifen wollen! Ich habe es zwar versucht, doch (anscheinend?) leider vergebens.
Gerade hier ist ein extrem wandelbare und wundersame Entwicklung täglich zu spüren. Und jedes Mal ist man doch neu überrascht, wie das nur möglich sein kann.
Da ich auch nur ein ganz einfacher und bescheidener Mensch bin, habe ich gar nicht diese Möglichkeiten, um sozusagen "fachgerecht" auf diese Menschen-Gruppe zuzugehen. Ich kann nur mit "meinen Mitteln" und mit meinem ICH, also der Mensch Axel Schnippering, "eingreifen" dürfen. Auch kam ich meist nur, so möchte ich es mal so ausdrücken dürfen, wenn danach gefragt wurde.
Ich hatte immer die Rückzugtaktik gewählt, denn alle kamen zu mir - und nicht umgekehrt. Meist habe ich zwar den Anfang gemacht, doch nur um zu fragen: Mensch Nachchbar, wie geht es dir. Da bot ich, wenn die Zeit gekommen, meine
Hilfe an. Mehr nicht - und nicht weniger.
Der Mensch Axel H. Schnippering, der unter den Namen ABSALOM schreiben darf, ist geleitet und (auf-)gefordert, im Namen der Menschlichkeit handeln zu dürfen. Denn alles ist und wird durch Gott getragen, weil alles von IHM kommt.
Viele Erfahrungen, die ich machen durfte, berühren die Erfahrungen der Menschen in dieser Straße. Wir verstehen einander, ohne zu wissen warum? Aber es gibt auch eine andere Seite. Wo ein Nichtverstehen-wollen auch möglich sein kann. Dann kann es hier, auch ganz schnell, in Gewalt und Aggressionen umschlagen!
Da ich fast alles aufschreiben konnte, "was so hier in der Zeit passierte", ist nachvollziehbar, welche Kräfte hier tatsächlich "wirken". Vielleicht, aber auch nur vielleicht, konnte ich einige Vergangenheits-Situationen entschärfen? Doch auf Dauer ist das ein Kampf gegen Windmühlen. Die Gewalt scheint sich hier doch durchsetzen zu wollen? Schade! Besonders um jeden einzelnen von ihnen, ich mag sie alle ohne Ausnahme! Einige zwar lieber, den anderen weniger, so ist das halt im Leben, doch fast alle habe Potential in sich, um mehr aus sich machen zu können. Aber sie wollen und können nicht. Wollen nicht, weil der Alltag und die Gewohnheit sie nicht losläßt. Können nicht, weil sie dann die Traute nicht mehr haben, um diesen Weg zu ändern: es ist ein Kreislauf (scheinbar?!) ohne Ende ...
Wegsehen darf nicht sein, besonders dann nicht, wenn man (vielleicht?) die Gabe hat, doch helfend da sein zu dürfen. Umso wichtiger erscheint es mir, wir hören und sehen es ja täglich in den Nachrichten, wie sehr die Gewalt doch brodelt, nicht wegzusehen, auch wenn es einem schwer gemacht wird, weil die Umstände und die jeweiligen Situationen es so (er)fordern.

So werde ich sehen, daß ich weiterhin nicht wegschaue ...
... auch wenn die Situation "etwas anders" -als sonst- sein sollte. So ist das eben - das Leben!
Aber manchmal glaubt man halt, ein Gefühl zu haben, wo man meint, es habe sich doch etwas verändert. Es mag zwar trügen, aber Vorsicht ist dann trotzdem und doch geboten. Jeder Mensch benötigt seinen eigenen Schutz: wenn dieser nicht gewährleistet ist, dann ist jede Art - einfach falsch.
Dies ist nicht zu vergleichen, "unter lebensgefahr" Menschen zu helfen, weil gerade diese Situation es so erfordert. Aber wenn ich das mit der Straße hier vergleichen darf, so ist es nicht vergleichbar. Denn, wenn ich mich bewußt in Gefahr begebe, weil ich spüre, da hat sich 'was verändert, dann ziehe ich mich (wenn nötig auch dauerhaft!) zurück. Dann hat es keinen Zweck. Im Moment scheint dies der Fall zu sein. So meine Ahnung und mein Gespür für diese Straße. Ich glaube schon, daß ich dieses Gefühl habe, denn meist lag ich richtig damit. Außerdem kann ich sehen und auch hören, wie sich einige derzeit verhalten: es ist anders als sonst.
Mag es an der Jahreszeit liegen? Ich weiß es nicht.
Ich glaube, hier gibt es keine Freundschaften - nur sog. Zweckgemeinschaften: jeder denkt "an sein Überleben"!

Weihnachten steht vor der Tür. Ein Jahreswechsel: alles in allem - schon ein Grund mit, daß einigeMenschen sich anders verhalten als man gewohnt war. Es ist nur eine Frage der Toleranz, und selbstverständlich abhängig von einzelnen Verhaltensweisen, wie man damit umgehen kann bzw. soll. Gebe ich der Zeit halt wieder ihre eigene Zeit zurück, denn alles geht seinen eigenen Weg: so oder so.

Ein Spruch von Jean Genet: Wenn Gott alles segnen würde, worum man ihn bittet, würde er sich, juristisch gesehen, der Beihilfe schuldig machen.

Copyright © by Absalom H. Schnippering
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