Ist das Ego etwas, das überwunden werden möchte?

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Jeder gegen jeden. Für sich allein. Erst komme ICH und du kommst noch lange nicht. Möchte man sich selbst erleben oder Fremdgesteuert durch die Gesellschaft steuern? Sind Egomanen der Untergang unserer Beziehungsfähigkeiten? Werden wir irgendwie dorthin erzogen? Warum kommen wir nicht zu einem WIR-Gefühl (gemeinsam sind wir stark) und geben mehr drum, einander zu veräppeln? Werden wir nur benutzt? Nach oben hin buckeln, nach unten hin treten? Werden große Gedanken auch klein getreten? Füge dich oder gehe unter ist auch irgendwie so ein Motto, das mir in den letzten Jahren viel zu Ohren gekommen ist. Muss ich mich verbiegen und verstellen, um Anerkennung zu finden? Komme ich nur mit Ellbogen-Mentalität voran? Dreistes Draufgängertum oder lieber im Egomanen-Bunker verschanzen? Muss man solange im Sumpf verharren, bis man selber zur Kröte geworden ist? Einsam im Schlachthaus der Geistlosigkeit? Mehr Schein als Sein?

Die Gesellschaft ist krank, verrohrt, verkommen, heißt es. Warum ist sie das? Ist sie das überhaupt oder ist es nur "paranoides Denken ohne Halt"? Fragen über Fragen und kaum zufriedenstellende Antworten. Sind wir ein Kollektiv-Bewusstsein oder doch eher Jeder für sich? Funktioniert das System nicht am Besten, wenn Alle mit an einem Strang ziehen? Ehre die Liebe oder nähre die Lüge? Aber ist die Schule des Lebens nicht auch der Weg, den das Bewusstsein wählt, sich selber zu entdecken? Müssen wir die Erfahrungen machen, die wir machen, um über uns selber hinaus zu wachsen und letzlich unser Ego zu überwinden? Unsere Kreation ist etwas, von der wir lernen können, damit wohl auch ein notwendiger Schritt zur Reife. Oder täusche ich mich da?
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2 Kommentare
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Nicole Deucker aus Oberhausen | 06.12.2012 | 13:26  
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Heiko Müller aus Dortmund-City | 06.12.2012 | 13:31  
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