Filmemacher zeigen Lanstrop im Wandel
„Heimat Lanstrop“ feiert am 28. November ausverkaufte Premiere

Der heute in Lünen lebende und arbeitende  Filmemacher Uwe Koslowski (l.) und sein Berater, der Journalist und Regionalhistoriker Horst Delkus, präsentieren vor dem Haus Wenge ihr wichtigstes Arbeitsgerät: die Kameradrohne und deren Fernsteuerung mit Bildschirm. Lange Jahre lebten beide selbst in Lanstrop.
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  • Der heute in Lünen lebende und arbeitende Filmemacher Uwe Koslowski (l.) und sein Berater, der Journalist und Regionalhistoriker Horst Delkus, präsentieren vor dem Haus Wenge ihr wichtigstes Arbeitsgerät: die Kameradrohne und deren Fernsteuerung mit Bildschirm. Lange Jahre lebten beide selbst in Lanstrop.
  • Foto: Schmitz
  • hochgeladen von Tobias Weskamp

Bekannte, aber auch weniger bekannte Ecken von Lanstrop werden in dem Dokumentarfilm „Heimat Lanstrop - Ein Dorf im Wandel“ zu sehen sein. Der Filmemacher Uwe Koslowski hat ihn mit lokaler Unterstützung gedreht – auch per Drohne.

Koslowski wurde bei dem 92-minütigen Dokumentarfilm mit dem Titel „Heimat Lanstrop - Ein Dorf im Wandel“ vom Journalisten und regionalen Historiker Horst Delkus beraten. Matthias Hüppe, 1. Vorsitzender vom Verband Wohneigentum Lanstrop, kümmerte sich vor allem um die Finanzierung.

Der Film zeigt viele bekannte Ecken, wie etwa das Haus Wenge, wo auch der Gesprächs-Termin stattfand, das so genannte Lanstroper Ei oder der Lanstroper See. Er nimmt aber auch eine ungewöhnliche Perspektive ein und zeigt viele Einstellungen aus der Luft, die Koslowski mit einer Drohne gemacht hat. „Von oben sieht der Stadtteil viel aufgeräumter aus“, findet er.

Delkus wurde durch das Projekt „Heimat Brackel“ auf die Möglichkeit aufmerksam. „Er sagte: Sowas will ich auch haben“, erinnert sich Koslowski, und Delkus lacht. Der Film geht auch auf die Historie des Stadtteils ein und zeigt, wie sich Lanstrop seit dem 13. Jahrhundert verändert hat und wie es gewachsen ist.

Koslowski hat selbst 22 Jahre in Lanstrop gelebt. „Auf dem Lanstroper See bin ich Schlittschuh gelaufen“, erinnert er sich. Und Delkus kann auf volle drei Jahrzehnte in Lanstrop zurückblicken. Beide haben durch das Projekt ganz neue Seiten von Lanstrop entdeckt, die auch für alte Lanstroper überraschend waren. „Wir haben auch Tipps und viele alte Fotos bekommen“, erzählt Koslowski. „Damit können sich viele Alt-Lanstroper identifizieren und anderen zeigen wie schön es hier ist bzw. war“, ergänzt Delkus.

Die Planungen begannen bereits im Januar. Es dauerte einige Monate, bis alle Bewilligungen vorlagen. Ein halbes Jahr wurde dann gedreht. Zu den größten Hürden, die beim Dreh überwunden werden mussten, gehörte die Drehgenehmigung für den Lanstroper See. „Da es ein Naturschutzgebiet ist, brauchten wir die Erlaubnis von der Unteren Naturschutzbehörde und des Landes NRW“, beschreibt Uwe Koslowski. Der Schnitt benötigte volle 28 Tage.

Gefördert wurde das Projekt durch einen sogenannten „Heimat-Scheck“ der Bezirksregierung Arnsberg. Weiterer Förderer ist der Verband Wohneigentum NRW Siedlergemeinschaft Lanstrop.

Der Film wird am 28. November ab 18 Uhr im Saal der historischen Gaststätte „Alte Post“ in Lanstrop ausverkaufte Premiere feiern, die vom Filmklub Dortmund unterstützt wird. Für Januar ist eine weitere Aufführung in der katholischen St.-Michael-Kirche geplant. Der genaue Termin steht noch nicht fest. Parallel zur Premiere wird die DVD bzw. Blu-ray erscheinen. Diese gibt es im Lanstroper Lottoladen an der Färberstraße 23 oder oder online im Shop auf der Homepage von Uwe Koslowskis KOKA-Videoproduktion unter https://kovid2.jimdofree.com/.

Autor:

Tobias Weskamp aus Dortmund-Ost

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