Buchvorstellung am 20. Dezember in Derne über das Verbundbergwerk Gneisenau
Kohle, Koks und Kolonie

Das Buch umfasst 464 Seiten und über 700 zum Teil farbige Abbildungen.
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  • Das Buch umfasst 464 Seiten und über 700 zum Teil farbige Abbildungen.
  • Foto: Aschendorff Verlag
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Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, der Aschendorff Verlag, die Autoren und die Bearbeiterin Gabriele Unverferth laden für Freitag, 20. Dezember, um 15 Uhr zur Vorstellung des Buches "Kohle, Koks und Kolonie. Das Verbundbergwerk Gneisenau in Dortmund-Derne" in das ehemalige Zechen-Verwaltungsgebäude, die "Zeche Zukunft", Derner Str. 540, ein.

Das in erster Linie von ehemaligen leitenden Gneisenau-Mitarbeitern erarbeitete Buch stützt sich vor allem auf die reichlichen, größtenteils noch unveröffentlichten Quellen, die im Westfälischen Wirtschaftsarchiv in Dortmund verwahrt werden. Eingebunden in die Geschichte der Harpener Bergbau-AG, wissenschaftlich fundiert, aber verständlich geschrieben, beleuchtet es die wirtschaftliche und technische Entwicklung der Zechen Gneisenau, Scharnhorst und Courl/Kurl in all ihren Facetten.

Aber auch der Sozialgeschichte ist viel Raum gewidmet. Das Buch erzählt u. a. von der Herkunft und Zusammensetzung der Belegschaften, vom Charakter und den Gefahren der Arbeit vor Ort, vom Kampf der Bergleute um die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen und ihrer sozialen Lage, vom Überleben in Kriegs- und Krisenzeiten. Das 464-seitige Buch "Kohle, Koks und Kolonie" berichtet zudem von den Wohnverhältnissen in den Bergarbeitersiedlungen und von den anderen Einrichtungen der betrieblichen Sozialpolitik.

Das Buch, das sich bewusst an eine breite Öffentlichkeit wendet, soll die Erinnerung an ein Bergwerk wach halten, das fast ein Jahrhundert lang sein Umfeld geprägt und das Schicksal von Generationen von Bergleuten und ihren Familien bestimmt hat.

Mit der Stilllegung der Zeche und der Großkokerei Gneisenau in den Jahren 1985 und 1989 ging die wechselvolle Geschichte des Steinkohlenbergbaus im Dortmunder Nordosten zu Ende. 1886 hatte das Bergwerk die Förderung aufgenommen. 1891 gelangte es zusammen mit den benachbarten Schachtanlagen Scharnhorst und Preußen in den Besitz der 1856 in Dortmund gegründeten Harpener Bergbau-AG. 1899 kam die seit 1861 in Betrieb befindliche Zeche Courl in Dortmund-Husen hinzu, die allerdings bereits 1931 im Zuge der Weltwirtschaftskrise stillgelegt werden musste, während Gneisenau und Scharnhorst zur Großschachtanlage Gneisenau vereinigt wurden.

Erhalten geblieben sind heute zwei einzigartige Fördergerüste mit ihren Maschinenhallen, die sich seit 1997 in der Obhut der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur befinden.

Vorbestellung möglich
 Wer beim Verlag (Tel. 0251/690-913001; E-Mail: buchverlag@aschendorff.de) vorbestellt, kann das Buch am 20. Dezember bei der Buchvorstellung in Empfang nehmen. Vorbestellpreis: 39,90 € (bis 19.12.), später 49,90 €. Bestellnummer im Buchhandel: ISBN 978-3-402-24641-2.

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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