Veranstaltungen im Jahr 2020 organisieren – diese Optionen stehen offen
Wie können Events stattfinden?

Die Welt im Jahr 2020 verändert. Wir leben mit den Folgen der Pandemie und müssen uns neu umorientieren. Alte Gewohnheiten wie die die persönlichen Meetings, Events, Networking-Veranstaltungen oder Konzerte fallen reihenweise aus. Die einzige Hoffnung aus der Krise folgt wohl erst im nächsten Jahr. Doch fallen automatisch auch alles Events aus? Es gibt interessante Optionen, die schon genutzt werden. Ein paar davon will ich mal kritisch beleuchten.
Events planen – es geht Richtung Internet
Man hört von Nachrichten von Online Shops, die in der Krise Umsatzsteigerungen verzeichnen und auch allgemein gehören Businesses, die ihre Services online anbieten, zu den krisensicheren Modellen. Jedoch gibt es auch Ausnahmen und es ist abhängig von der Branche welche Geschäft brummt. Man glaubt es kaum, aber gerade in der Eventplanung und Veranstaltungstechnik gibt es einige sehenswerte Ansätze, die kurzfristig die Unternehmen durch die Krise führen können. Einige Ansätze stehen hier deshalb im Fokus

Mit Hybrid-Events zur Online Massenveranstaltung

Bei Hybrid-Events finden real stattfindende Veranstaltungen statt, bei der Besucher nicht live vor Ort, sondern über Streamingtechnik dazugeschaltet werden. So hat man den Eindruck, dass der Veranstalter eine Massenveranstaltung abhält, die Publikumsmasse aber über den Globus lokal verteil ist. Die Interaktion erfolgt aber trotzdem live, wenn etwa in Frage-Antwort Runden eine Konversation stattfindet. Solche Services einer Hybrid Veranstaltung bietet z.B. die Green Event Technology GmbH an. Hier wird die technische Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Die Veranstalter können ihre Events somit kostengünstig und ohne großen Ressourcenaufwand abhalten.

Hygiene-Konzepte für Massensportveranstaltungen

Bis Ende Oktober fallen Massenveranstaltungen ganz sicher aus. Doch im sportlichen Bereich finden trotzdem Events in kontaktloser Form statt oder stehen in Planung. Beim Wings for Life liefen knapp 77000 Läufer per App mit und konnten kreuz und quer in den jeweiligen Städten laufen. Das Prinzip bei diesem Lauf ist einzigartig. Ein virtuelles Catcher Car fängt die Läufer ein. Je schneller die Läufer unterwegs sind, desto länger ist die Laufsdistanz. Der Gewinner hat am Ende die längste Distanz hinter sich gebracht. Das hat den Vorteil, dass auch Gelegenheitsläufer oder Neulinge nicht unbedingt 10km laufen, sondern die Strecke nach Lust und Laune laufen. Das können 3km sein, 15 km oder für die sportlichen 30km. Das Event fand weltweit virtuell statt.
In München und Hamburg wurden auch Hygiene Konzepte trotz Verbots der Massenveranstaltungen vorgestellt. So sahen sie vor, dass Verpflegung selbstständig gemanaged wird. Um den Mindestabstand einzuhalten, wurde für den Hamburg Marathon das Konzept vorgelegt, unter anderem Startbereiche in Zonen mit festgelegter Anzahl aufzuteilen. Garderoben, Umkleiden, eine Ausdehnung der Tage für die Startnummernausgabe sollten ebenfalls die Massen in ein wenig regulieren. Leider gab es noch keine verbindlichen Zusagen, womit man wohl mit einer Absage rechnet.
In München wurde ein weiteres interessantes Konzept vorgelegt: die 42km werden streckentechnisch auf 30km heruntergedrückt. Die Limitierung der Teilnehmerfelder und das verpflichtende Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie der Ausfall der Nebenereignisse wie Events, Musik, Ausschank und die Verpflegungsstationen finden nicht statt. Der Lauf würde Oktober stattfinden. Doch bislang gibt’s keine verbindliche Zusage.

Konzert über Live Stream

Schon beim Fußball finden die Fußballspiele über Live Konferenzen statt. In der Musik finden Konzerte eigentlich auf der Bühne vor einem großen Publikum statt. Doch daran ist dieses Jahr nicht zu denken. Die Künstler verlagern ihre Veranstaltungen ausschließlich ins Internet über Live Stream. Die Möglichkeiten sind dabei sehr vielfältig. Social Media Kanäle wie Facebook oder Instagram bieten kostenlose Live Schaltungen an. Andere Künstler setzen auch auch den Dienst von speziellen Dienstleistern, die über das Web gegen Bezahlung die Events zeigen. In diesen schweren Tagen sind solche Optionen für Musiker und Künstler sicherlich eine interessante Option.

Autor:

Lisa Lee aus Dortmund-Nord

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