Bezirksvertretung tagt am Dienstag in der Gesamtschule am Mackenrothweg
2.488 neue LED-Leuchten für den Stadtbezirk Scharnhorst

Wie hier in Brackel - und in einigen anderen Dortmunder Stadtteilen - haben sich die neuen Straßenleuchten bereits bewährt (Archivfoto).
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  • Wie hier in Brackel - und in einigen anderen Dortmunder Stadtteilen - haben sich die neuen Straßenleuchten bereits bewährt (Archivfoto).
  • Foto: Filmklub Dortmund
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Mit verschärftem Hygienekonzept und der Möglichkeit zum freiwilligen Corona-Schnelltest kommen die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) Scharnhorst zu ihrer nächsten Sitzung am Dienstag, 11. Mai, um 15.30 Uhr in der Gesamtschule Scharnhorst am Mackenrothweg 15 zusammen. Die Einwohnerfragestunde entfällt.

Nun sind auch Kirchderne und Kurl, Derne, Lanstrop, Hostedde, Husen, Grevel und Scharnhorst an der Reihe. Denn einen Beschluss fassen soll die BV hinsichtlich der durch die Stadt beabsichtigten Erneuerung von 2.488 Straßenleuchten und 750 Lichtmasten im Stadtbezirk Scharnhorst. Dabei soll nur noch moderne LED-Technik zum Einsatz kommen. Überall, wo Mast oder Leuchte erneuert werden, wird zugleich eine funkbasierte Steuerungs- und Meldetechnik eingebaut. Womit sich Dortmund schrittweise von der überholten kabelgebundenen Rundsteuerung unabhängig machen kann.

Entgegen der im Ratsbeschluss von 2015 geforderten generellen Reduzierung von (verzichtbaren) Lichtpunkte um rund 5% sollen - nach Untersuchung der Beleuchtungssituation im Stadtbezirk Scharnhorst - hier indes keine Leuchtstellen reduziert werden. In umfangreichen Anhängen zur Vorlage mit Kartenmaterial und Listen sind die einzelnen, umzurüstenden Leuchten-Standorte aufgeführt.

Laut Vorlage erlaubt die neue Leuchtentechnik differenziertere Schaltungen als heute, nicht mehr nur die Zustände „An“ oder „Aus“, sondern durch Dimmung kann eine feine Anpassung an den Bedarf je nach Nachtzeit erreicht werden. Und: Jede so ausgestattete Leuchtstelle kann einen Defekt selbst an die Störungsleitstelle melden.

Berichterstattung zum Verkehrskonzept Husener Eichwaldstraße

Auf Antrag der CDU wird die Verwaltung gleich eingangs der Sitzung Bericht erstatten zum Verkehrskonzept Husener Eichwaldstraße in Husen. Nicht nur wegen des Tagesbruchs auf der Wickeder Straße und der damit verbundenen Umleitung, sondern vor allem wegen der Verkehrszunahme an der Straße mit vielen öffentlichen Einrichtungen wie den Schulen sei dringender Handlungsbedarf gegeben.

Um eine Reihe von Maßnahmen an ihren Kindertagesstätten im Stadtbezirk Scharnhorst realisieren zu können, beantragt der städtische Eigenbetrieb insgesamt fast 40.000 Euro an BV-Mitteln. Erneuert werden sollen Toiletten-Trennwände in der Kita Hostedder Straße und ein Zaun-Sichtschutz an der Kita Mackenrothweg, angeschafft werden sollen an der Kita Buschei 34 ein Gerätehaus für Außenspielzeug und Fahrzeuge sowie eine neue Spielebene, an der Kita Friedrich Hölscher Straße ein Außentrampolin, an der Kita Am Stuckenrodt 8 ein Krippenwagen mit E-Motor sowie an der Kita Friedrich Hölscher Straße eine neue Spielebene.

SPD schlägt Finnenbahn für das NSG Alte Körne vor

Die SPD will per Prüfantrag den Bau einer 800 bis 1.000 Meter langen Finnbahn im Naturschutzgebiet (NSG) „Alte Körne“ zwischen Scharnhorst und Kurl forcieren. Die Strecke könnte fürs Crosslauf-Training, Joggen, aber auch von Radfahrern genutzt werden. Besonderheit einer Finn- oder Finnenbahn ist der weiche, dicke Bodenbelag aus Sägemehl, Sägespänen, Holzschnitzeln, Baumrinden oder Rindenmulch. Ideal ist ein Areal mit Baumbewuchs, damit die Sportler nicht der prallen Sonne ausgesetzt sind.

CDU, Grüne und FDP beantragen gemeinsam, den Lodemannsweg in Kurl als Anliegerstraße auszuweisen, damit beim Rückstau auf der Plaßstraße vor der Einmündung in die Kurler Straße Lodemannsweg und Lange Wiese nicht weiter als gefahrenträchtige „Ausweichstrecke“ nutzen. Erlaubt bleiben soll der Radverkehr.

Auf SPD-Antrag sollten insgesamt 20.000 Euro an BV-Haushaltsmitteln bereitgestellt werden, um den Kleinkindbereich des Spielplatzes Wambeler Heide zu erneuern bzw. um Spielgeräte zu erweitern und den Bolzplatz wieder herzurichten. Insgesamt 6.000 Euro beantragt die SPD für die Anschaffung eines Zirkuszeltes einer Hüpfburg für das Jugendzentrum Scharnhorst.

Hundekot-Entsorgungsbehälter beantragt die SPD für eine Reihe bei Hundehaltern beliebten Stellen im Stadtbezirk, u.a. etwa im Bereich Alte Körne, Westholz und Zechenwäldchen.

Wie hier in Brackel - und in einigen anderen Dortmunder Stadtteilen - haben sich die neuen Straßenleuchten bereits bewährt (Archivfoto).
Sportler und Spaziergänger dürften Dortmunds bekannteste Finnenbahn (oder Finnbahn) in der Bolmke kennen (Bild). Eine zweite gibt es über dem Tunnel der B236 in Berghofen. Die SPD beantragt nun den Finnbahn-Bau im NSG Alte Körne (Archivfoto).
Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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