Sanierung des Lindenhorster Kirchturms
Bezirksvertretung Eving tagt am 8. Dezember im Heisenberg-Gymnasium

Seit 2003 schon ist der baulich desolate Lindenhorster Kirchturm eingerüstet. Jetzt soll er saniert werden (Archivfoto).
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  • Seit 2003 schon ist der baulich desolate Lindenhorster Kirchturm eingerüstet. Jetzt soll er saniert werden (Archivfoto).
  • Foto: Günter Schmitz
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Die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) Eving kommen am Mittwoch, 8. Dezember, um 16 Uhr - weiterhin unter allen erforderlichen Corona-Einschränkungen - zur Dezember-Sitzung im Pädagogischen Zentrum (PZ) des Heisenberg-Gymnasiums, Preußische Str. 225, in Eving zusammen. Auftakt ist mit der Einwohnerfragestunde.

Befassen werden sich die Bezirksvertreter*innen u.a. mit der geplanten Sanierung des maroden denkmalgeschützten Wehrturms der entwidmeten Kirche Lindenhorst an der Alten Ellinghauser Straße 5-7, die sich mitsamt Grundstück im Besitz der Stadt befindet. Der älteste Turm in Dortmund ist bereits um 1150 erbaut worden. Der Kostenrahmen wird mit 695.000 Euro beziffert. Vorgestellt wird den Stadtbezirkspolitikern mit der Vorlage auch ein Auszug aus der Machbarkeitsstudie. Getrennt von der Turmsanierung ist ein Kita-Neubau auf dem Gelände vorgesehen.

Für 370.000 Euro soll auf dem bisherigen Bolzplatz eine Jugend-Parkouranlage im Evinger Externbergpark angelegt werden, um neue Angebote für Jugendliche zu schaffen. Weitere Sport- und Aktionsflächen wie ein Streetball-Feld und eine Calistenicsanlage sind auch noch im Zuge der Überplanung des Areals angedacht.

Per Eingabe an die BV macht sich Katja Radle, Mutter einer Erstklässlerin auf der Elisabeth-Grundschule, für mehr Sicherheit auf dem Schulweg von der Alten Kolonie über die Evinger Straße stark. Trotz Ampel berge die Überquerung der Evinger Straße (B54) ein erhöhtes Risiko für die Schulkinder, weil Autofahrer trotz Grünphase für Fußgänger die Ampel überfahren würden. Sie werde vielleicht wegen der Verkehrsführung übersehen, so die Annahme.

Finanzspritzen seitens der BV Eving erhoffen sich die SG Phönix Eving für die Anschaffung wetterfester Sitzbänke und kleiner Trainingstore, die Stadtteilbibliothek Eving für den Ankauf neuer Medien und die Evangelische Kita Brechtener Heide für die Anschaffung von StreetBuddy-Warnfiguren. Der Gartenverein "Zur Sonnenseite" hofft aufs Sponsoring eines Gartenhäckslers.

5000 Euro pro Jahr für das Damwildgehege?

Bezirksbürgermeister Oliver Stens beantragt, weil eine jahrelange Unterstützung wegfallen wird, dass die BV künftig den Betrieb des Damwild-Geheges im Süggelwald mit jährlich 5000 Euro unterstützt. Zudem beantragt die SPD-Fraktion, dass die BV 12.000 Euro aus ihrem konsumtiven Haushalt zur Verfügung stellt, damit Blumenampeln für zentrale Stellen im Stadtbezirk angebracht werden können: am August-Wagner-Platz, im Brechtener Zentrum, am alten Evinger Marktplatz, am Kreisverkehr Lindenhorst und am Knoten Schulte Rödding.

Ebenfalls auf der Tagesordnung steht u.a. auch eine Verwaltungsvorlage zu geplanten Kita-Neubauten: Eine sechsgruppige Einrichtung und eine viergruppige Interims-Kita sollen an der Ecke Burgweg/Münsterstraße an der Stadtbezirksgrenze Innenstadt-Nord/Eving entstehen.

Seit 2003 schon ist der baulich desolate Lindenhorster Kirchturm eingerüstet. Jetzt soll er saniert werden (Archivfoto).
Die BV Eving soll, so der Antrag von Bezirksbürgermeister Oliver Stens, den Betrieb des beliebten Damwild-Geheges im Süggelwald mitfinanzieren.
Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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