Pilotprojekt "BeSitzbare Stadt" im Bezirk Eving gestartet
Zehn Kurz-Sitzmöglichkeiten für müde Senioren werden aufgestellt

Am Süggelweg, an der Zuwegung zu Süggelwald und Damwild-Gehege, stellten Seniorenbeirat und Seniorenbüro Eving, Tiefbauamt und Bezirksvertretung eine der ersten neuen Kurz-Sitzgelegenheiten für Senioren vor. | Foto: Günter Schmitz
  • Am Süggelweg, an der Zuwegung zu Süggelwald und Damwild-Gehege, stellten Seniorenbeirat und Seniorenbüro Eving, Tiefbauamt und Bezirksvertretung eine der ersten neuen Kurz-Sitzgelegenheiten für Senioren vor.
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Auch im Stadtbezirk Eving ist der demografische Wandel seit Jahren sichtbar: Die Evinger sind fest mit der Bergbau-Historie im Stadtbezirk verwurzelt, es gibt besondere Wohnsiedlungen, in denen - seit Jahrzehnten - überdurchschnittlich viele Seniorinnen und Senioren leben. Sie versuchen ihr Leben trotz der Einschränkungen des Alters selbstständig aufrecht zu erhalten. Neue Kurz-Sitzplätze helfen ihnen jetzt dabei.

Dem Seniorenbeirat und dem Seniorenbüro Eving ist in den letzten Jahren die Entwicklung aufgefallen, dass die wenigen Sitzmöglichkeiten im Stadtbezirk zunehmend beschmutzt und von anderem Klientel genutzt werden. Der Seniorenbeirat der Stadt Dortmund und das Seniorenbüro Eving hatten so schon im Jahr 2016 die Idee, Kurz-Sitzgelegenheiten für Seniorinnen und Senioren an öffentlichen „Knotenpunkten“ im Stadtbezirk aufzustellen. Dank des Engagements der Evinger Seniorenbeiratsmitglieder Hans-Jürgen Unterkötter und Helmut Adden konnte die Bezirksvertretung (BV) überzeugt werden, diese Kurz-Sitzmöglichkeiten für das Pilotprojekt "BeSitzbare Stadt" zu finanzieren.

Die BV Eving gab „grünes Licht“ für die Finanzierung dieser besonderen Sitzplätze im Stadtbezirk. Dank der Gelder der Bezirksvertretung konnten nun zehn Stühle angeschafft und größtenteils bereits durch das städtische Tiefbauamt eingebaut werden. Vorgestellt wurde jetzt eine solche Kurz-Sitzgelegenheit von Seniorenbeirat und Seniorenbüro Eving auf dem Süggelweg am Zugang zu Süggelwald und Damwild-Gehege als beliebtem Ziel von Ausflüglern und Spaziergängern.

Das Seniorenbüro Eving hatte im Vorfeld bei verschiedenen Veranstaltungen eine „Test-Sitzgelegenheit“ für die älteren Bürger/innen vorgestellt. Das Ziel war es herauszufinden, in welcher Höhe der Sitz am komfortabelsten ist. Ebenfalls konnten hierbei der Winkel des Sitzes sowie die Materialien getestet werden. "Durch robust eingesetzte Materialien sind die Stühle weniger anfällig für Vandalismus und wetterbedingte Verunreinigungen", weiß Seniorenbeiratsmitglied Hans-Jürgen Unterkötter.

Wegen fehlender Absprachen und dem Umzug des Tiefbauamtes hatte sich das Einbauen der Kurz-Sitzmöglichkeiten leider verzögert. Nun war es aber endlich soweit: Noch vor dem Jahreswechsel wurde der Stadtbezirk Eving mit den Kurz-Sitzmöglichkeiten bestückt.

Neben dem Kurz-Sitzplatz am Süggelweg (siehe Foto) wurden weitere Sitzmöglichkeiten am Standort Waldecker Straße 21-23, an der Ecke Brechtener Straße/Auf der Wenge, an der Ecke Am Gulloh/In den Weidbüschen, an der Ecke Evinger/Wittichstraße, an der Ecke Widumer Straße/Im Löken, am Eingang der Tennisanlage an der Evinger Straße, an der Ecke Grävingholz-/Friesenstraße sowie an der Bergstraße 12 realisiert. Wegen einer beschädigten Leitung konnte eine weitere, am Standort Bergstraße in Höhe der St.-Barbara-Kirche vorgesehene Bank noch nicht montiert werden, was aber noch in diesem Jahr nachgeholt werden soll.

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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