Diakonie hat Tagespflege und Demenz-WG an der Meuselwitzstraße in Scharnhorst eröffnet

Bei der offiziellen Eröffnung von Diakonie-Tagespflege und Demenz-WG an der Meuselwitzstraße (v.r.n.l.): Diakonie-Geschäftsführerin Anne Rabenschlag, Superintendent Ulf Schlüter vom Ev. Kirchenkreis Dortmund, Architekt Miroslav Sramek, Sozialdezernentin Birgit Zoerner, Scharnhorsts Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny, Lars Grothe, Einrichtungsleiter Tagespflege, und Jessica Beverungen, Teamleitung Demenz-WG.
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  • Bei der offiziellen Eröffnung von Diakonie-Tagespflege und Demenz-WG an der Meuselwitzstraße (v.r.n.l.): Diakonie-Geschäftsführerin Anne Rabenschlag, Superintendent Ulf Schlüter vom Ev. Kirchenkreis Dortmund, Architekt Miroslav Sramek, Sozialdezernentin Birgit Zoerner, Scharnhorsts Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny, Lars Grothe, Einrichtungsleiter Tagespflege, und Jessica Beverungen, Teamleitung Demenz-WG.
  • Foto: Günther Schmitz
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

Das Diakonische Werk Dortmund und Lünen als Betreiber hat am Freitag (23.3.) gemeinsam mit Stadträtin und Sozialdezernentin Birgit Zoerner, Superintendent Ulf Schlüter und Scharnhorsts Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny und anderen mehr die offizielle Eröffnung ihrer neuen Tagespflege-Einrichtung und Demenz-Wohngemeinschaft (WG) in Scharnhorst gefeiert.

Gleichzeitig nutzen Nachbarn, Partner und weitere Vertreter der Lokalpolitik die kleine Feier, um sich einen Eindruck von den beiden Einrichtungen in dem zweistöckigen Neubau in der Meuselwitzstraße 43 zu verschaffen.

Mit der Tagespflege-Einrichtung und der WG für Menschen mit Demenz hat die Diakonie ihr Pflege- und Dienstleistungsangebot für Senioren in Dortmund ausgebaut: Im Stadtteil Scharnhorst sind im Februar 2018, genau ein Jahr nach der Grundsteinlegung, die ersten Bewohner/innen und Bewohner der Wohngemeinschaft eingezogen. Auch die Tagespflege begrüßt seitdem montags bis freitags Gäste.

Die Wohngemeinschaft im Obergeschoss, die Platz für zwölf Mieter hat, bietet Menschen mit Demenzerkrankungen eine Wohnform mit einem hohen Maß an Lebensqualität. Eine moderne Ausstattung, inklusive Fahrstuhl, und das räumliche Angebot versprechen Sicherheit, Orientierung und Geborgenheit und sorgen so unter den Betroffenen für einen Alltag in größtmöglicher Normalität. Zehn Bewohner sind bereits eingezogen.

Alle Einrichtungen des Hauses, dazu gehören die individuell gestaltbaren Privaträume der Mieter, die eigenen Badezimmer und der Gartenbereich, sind behindertengerecht und barrierefrei gestaltet.

„Unsere Mieter erleben einen selbstbestimmten, strukturierten Tagesablauf und schaffen sich in ihren Privaträumen ihr eigenes Reich. Schließlich fallen Demenzerkrankten Veränderungen schwer. Dies wollen wir verhindern, aber bei pflegerischen und alltäglichen Aufgaben ein vertrauter Partner sein“, erklärt Birgit Knehans, Fachbereichsleitung Diakonische Pflege. Fach-, Pflege- und Präsenzkräfte der Diakonischen Pflege stehen den Mietern rund um die Uhr zur Verfügung.

Die Tagespflege-Einrichtung im Erdgeschoss bietet montags bis freitags täglich 17 Plätze an und soll dazu beitragen, Pflegebedürftigen das Leben in der eigenen Wohnung so lange wie möglich zu erhalten und pflegende Angehörige tagsüber im Alltag zu entlasten. In heimischer Atmosphäre werden die Gäste professionell und individuell betreut. „Damit schaffen wir eine große Entlastung für Familien, die ihre zu pflegenden Angehörigen tagsüber in guten Händen wissen und so etwas Zeit für sich selbst haben“, erklärt Knehans.

Schließlich benötigen selbst kurze Gänge, sei es zur Behörde oder zum Frisör, immer eine größere Planung, wenn ein pflegebedürftiger Angehöriger nicht alleine zu Hause bleiben darf. Gleichzeitig können Vereinsamung, Depressionen und Immobilität vermieden und ein Voranschreiten der Pflegebedürftigkeit vorgebeugt werden. Der Gast verlebt stattdessen bei bester pflegerischer Versorgung abwechslungsreiche und – ganz nach Wunsch und individueller Möglichkeit – aktive Stunden in der Gemeinschaft.

Für beide Einrichtungen wurden gut 1,7 Millionen Euro in Scharnhorst investiert. Gefördert wurde der Bau durch Mittel der Deutschen Fernsehlotterie und der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW. Der hinter dem Haus entstehende Sinnesgarten für Gäste und Bewohner ist zudem Teil des Projekts „Nordwärts“ der Stadt Dortmund. Unmittelbarer Nachbar der beiden Einrichtungen ist eine bereits 2015 eröffnete Wohngruppe, in der Jugendliche ab 14 Jahren von pädagogischen Fachkräften des Diakonischen Werkes Dortmund und Lünen betreut werden.

Info: Weitere Informationen zur Demenz-WG bietet die Diakonische Pflege unter Tel. 0231/28678028, zur Tagespflege-Einrichtung unter Tel. 0231/28699029.

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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