Borussia Tour mit der Immaculata Gemeinde am Tag des Pokalfinales

Der zerstückelte Meisterschaftsrasen erntete ungläubige Blick
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Ein ganzer Bus voller Gemeindemitglieder der katholischen St. Immaculata Gemeinde machte sich am 12.5. nachmittags auf zur Borussia Tour – und passender hätte der Tag nicht sein können. Ausgerechnet zum Pokal Finale erfuhren wir von Gert Burckhardt von „Dortmund Tourismus“ 4 Stunden lang alles über den BVB, Stadionbesuch und Borusseum inklusive.

Zuerst ging es zum Hoeschpark und dem Borsigplatz, zur Wiege des BVB's. Hier war die Idee entstanden, hier liegt auch die Dreifaltigkeitsgemeinde, aus der die ersten Borussenspieler entstammten. Gert Burckhardt erklärte die Ursprünge und auch, warum die anfangs noch in blau-weiß gekleideten Borussen schlussendlich auf das wohlbekannte Schwarz-Gelb umschwenkten. Dabei legte er eine gesunde Prise Humor mit etwas Sarkasmus an den Tag, die alle Businsassen immer wieder zum Lachen und Schmunzeln brachte. Besonders gut kam der Spruch an, dass Schalke nie näher an der Schale war, als in den Jahren 2002, 2011 und 2012 – gute 30 km nämlich!

Nach einer Schale „Fritten“ mit Currywurst im „Strobels“ neben dem Stadion und einem mehr oder weniger kostspieligen Bummel durch den Fanshop war die Gruppe gerüstet für den Aufstieg ins Innere des Stadions. Zuerst wurde im Presseraum eine kleine Pressekonferenz abgehalten und so mancher fühlte sich wie Jürgen Klopp vor einem Haufen Journalisten. Unten auf der Trainerbank erging es vielen nach einem Gang durch den Spielertunnel nicht anders und Jubelszenen à la „Kloppo“ wurden kurzerhand realistisch nachgestellt. Interessant war der ausgesprochen demolierte Meisterrasen, der einem Schweizer Käse nicht unähnlich war. Besonders die Linien hatten es den Rasenräubern offensichtlich angetan. Gert Burckhardts Anmerkung, dass der Rasen für den Familientag wohl noch repariert werde, bevor er gewechselt wird, riefen angesichts der großen Löcher ungläubiges Erstaunen hervor. Kleine und Große nutzten dann die Möglichkeit, einmal auf dem Rasen herumzulaufen und sich wie ein Meister zu fühlen.

Die Kabinen und der Raum für die Presse lagen auch noch auf dem Weg. Die Reste der Party wurden uns überall vor Augen geführt, denn aufgeräumt hatte bis dato noch niemand! Schließlich ging es ins Borusseum hinüber. Hier konnte jeder für sich die Geschichte der schwarz-gelben Borussia nachvollziehen, sich an einem Quiz probieren oder vor Spielszenen in Erinnerung schwelgen. Beliebt war auch das Nachsingen von BVB Songs in einer Karaoke-Box. Alle Businsassen übten das zum Schluss kollektiv im Bus auf dem Weg nach Hause mit den aktuellen Songs aus dem Meisterschaftsjahr. Einige Unentwegte nutzten dann noch das „Rudelgucken“ in der evangelischen Auferstehungs-Gemeinde, um den unvergesslichen Tag zu beschließen und das spätere Double zu feiern.

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