Dortmunder Katzenschutzverein sucht Unterbringsungsmöglichkeiten
Tierquäler tötet Katze in der Nähe des Naturkundemuseums

  • Foto: Aktuell sind an der Fütterungsstelle nur noch zwei Katzen - Foto: (c) Dortmunder Katzenschutzverein e.V.
  • hochgeladen von Sebastian Everding

Über die sozialen Medien wurde heute ein besonders schockierender Fall von Tierquälerei durch den Dortmunder Katzenschutzbund e.V. bekannt: Ein oder mehrere unbekannte Personen haben auf dem Gelände rund um das Naturkundemuseum in der nördlichen Innenstadt wohl mindestens eine Katze auf bestialische Art und Weise getötet.

Ehrenamtliche fanden bei einer Untersuchung des Geländes eine große Menge an Glassplittern sowie Überreste einer Katze, welche dort an Stacheldraht aufgehängt wurden. Das Bildmaterial hierzu ist in den Kanälen des Vereines zu sehen, diesem Artikel jedoch bewusst nicht beigefügt.

Bekannte Fütterungsstelle

Durch den Katzenschutzbund Dortmund e.V. werden auf dem Gelände seit mehreren Monaten etwa 20 freilebende Katzen versorgt und nach und nach kastriert. Die Tierschützerinnen und Tierschützer versuchten dort zuletzt noch eine Mutterkatze samt Kitten zu sichern.

Der grausame Fund wurde heute im Rahmen einer Suchaktion gemacht, denn seit einer Woche waren bis auf zwei Katzen alle anderen Tiere verschwunden. Zur großen Verwunderung der Vereinsmitglieder kamen sie nicht mehr zur Fütterung und auch das Fiepen der Kleinen war von jetzt auf gleich nicht mehr zu hören. Aus diesem Grund ist es leider nicht ausgeschlossen, dass hier weitere Tiere zu Tode gekommen sein könnten.

Unterbringungsmöglichkeiten gesucht

Der Verein äußert sich über seine Facebook- und Instagram Kanäle unfassbar geschockt und sprachlos und ruft alle Anwohnerinnen und Anwohner dazu auf, sich mit weiteren Informationen zu melden, um den Verbleib der anderen 18 Katzen aufklären zu können.

Die beiden verbleibenden Katzen sollen nun schnellstmöglich gesichert und woanders untergebracht werden. Hier bittet der Verein dringend um Hilfe: Gesucht werden Plätze, beispielsweise auf einem Bauern- oder Reiterhof, um die beiden irgendwo sicher unterzubringen zu können, da derzeit alle Pflegefamilien bereits besetzt sind bzw. der Kater zu wild ist, um ihn in einer Wohnung unterzubringen.

Zusätzlich wird dieser besonders schockierende Fall von Tierquälerei durch den Verein bei der Polizei und dem Veterinäramt zur Anzeige gebracht werden.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten auf der Homepage des Katzenschutzverein und bei Facebook.

Autor:

Sebastian Everding aus Dortmund-Süd

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