Auf der Brackeler Straße (L663n) in Fahrtrichtung Asseln
AKTUALISIERUNG: Falschfahrerin löst schweren Verkehrsunfall aus: Eine Autofahrerin verstorben, eine schwer verletzt

Die Unfallstelle mit den drei beteiligten, völlig zerstörten Fahrzeugen beim Blick in Richtung Westen. Weil bei zwei eingeklemmten Personen Lebensgefahr bestand, erfolgte seitens der Feuerwehr eine so genannte Crash-Rettung aus den stark deformierten Fahrzeugen.
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  • Die Unfallstelle mit den drei beteiligten, völlig zerstörten Fahrzeugen beim Blick in Richtung Westen. Weil bei zwei eingeklemmten Personen Lebensgefahr bestand, erfolgte seitens der Feuerwehr eine so genannte Crash-Rettung aus den stark deformierten Fahrzeugen.
  • Foto: Feuerwehr Dortmund
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

AKTUALISIERTE VERSION: Eine Falschfahrerin hat am Donnerstagnachmittag (8.8.) auf der autobahnähnlich ausgebauten Brackeler Straße einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Bei dem Unfall mit drei beteiligten Pkw wurden drei Frauen verletzt, zwei davon schwer. Eine 69-jährige Bochumerin erlag ihren lebensgefährlichen Verletzungen noch am Abend im Krankenhaus.

Kurz nach 16 Uhr kam es auf der L663n in Richtung Asseln zu dem folgenschweren Unfall. Eine 69-Jährige aus Bochum stieß in Höhe der Ausfahrt B236 mit dem Auto einer 56-jährigen Kamenerin frontal zusammen. Eine nachfahrende 55-Jährige aus Unna kollidierte daraufhin mit dem Fahrzeug der 56-Jährigen.

Zuvor war die Bochumerin in der falschen Richtung auf die Brackeler Straße aufgefahren. Örtlichkeit und Gründe waren zunächst noch unklar.

Die 69-Jährige wurde beim Unfall lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungshubschrauber flog sie in ein Krankenhaus, wo sie noch am Abend verstarb. Rettungswagen brachten die schwer verletzte 56-Jährige und die leicht verletzte 55-Jährige in Krankenhäuser. Es entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro.

Zweiter Geisterfahrer in Rettungsgasse

Am Rande: Nachdem die Anfahrt zur Einsatzstelle für Polizei und Feuerwehr dank vorbildlich gebildeter Rettungsgasse ganz problemlos möglich war, hatte ein im Stau stehender Audi-Fahrer nicht die nötige Geduld, die Aufhebung der Straßensperrung abzuwarten. Er wendete auf der zweispurigen Straße und fuhr durch die Rettungsgasse entgegen der Fahrtrichtung zurück. Die Polizei hat Ermittlungen zu Halter und Fahrer aufgenommen.

Infolge des Unfalls kam es zu erheblichen Verkehrsstörungen. Die Unfallörtlichkeit war mehrere Stunden gesperrt. Noch rund um den Borsigplatz kam es zu großen Verkehrsbehinderungen, die längere Zeit andauerten.

 An dem Einsatz waren seitens der Feuerwehr rund 45 Einsatzkräfte verschiedener Feuer- und Rettungswachen beteiligt.

Die Unfallstelle mit den drei beteiligten, völlig zerstörten Fahrzeugen beim Blick in Richtung Westen. Weil bei zwei eingeklemmten Personen Lebensgefahr bestand, erfolgte seitens der Feuerwehr eine so genannte Crash-Rettung aus den stark deformierten Fahrzeugen.
Geisterfahrer Nummer 2 fotografierte ein Feuerwehrmann, der privat im Stau stand: Ein ungeduldiger Autofahrer in einem weißen Audi konnte die Aufhebung der Sperrung der Brackeler Straße nicht abwarten und nutzte die gebildete Rettungsgasse zur Fahrt in Gegenrichtung zum Borsigplatz. Links im Bild übrigens das Amazon-Logistikzentrum. - Dem Fahrer drohen laut Polizei ein Bußgeld von 200 bzw. 240 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.
Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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