AKTUALISIERUNG: Sechsstündiger Feuerwehr-Einsatz an der Fichte-Grundschule in Neuasseln
Als Kita und Jugendtreff genutzter Wohncontainer ausgebrannt: Sachschaden in sechsstelliger Höhe

Sechs Stunden lang waren Einheiten der Dortmunder Feuerwehr im Einsatz an der Fichte-Schule in Neuasseln (Symbolbild). | Foto: Ralf K. Braun
  • Sechs Stunden lang waren Einheiten der Dortmunder Feuerwehr im Einsatz an der Fichte-Schule in Neuasseln (Symbolbild).
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AKTUALISIERUNG: Wie die Polizei am Sonntagnachmittag (16.5.) mitteilte, ist nach einem Brand am Freitagabend (14. Mai) das Gebäude einer Kindertagesstätte in der Haslindestraße nahezu vollständig zerstört worden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Demnach meldeten mehrere Zeugen gegen 19.20 Uhr die Rauchentwicklung auf dem Grundstück des Schulkomplexes in Neuasseln. Bei Eintreffen von Polizei und Feuerwehr standen bereits mehrere Gebäudeteile (Container) in Flammen. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an.

Nach ersten Erkenntnissen wurde das Gebäude durch den Brand vollständig zerstört. Die Höhe des Sachschadens liegt im sechstelligen Bereich. Verletzt wurde nach jetzigem Kenntnisstand niemand.

Die ursprüngliche Meldung der Feuerwehr:
Ein unter anderem als Jugendtreff genutzter Wohncontainer im Bereich der Fichte-Grundschule in Neuasseln ist am Freitag (14.5.) aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Der im hinteren Bereich der Schule an der Haslindestraße aufgestellte und auch zur Kinderbetreuung genutzte Container ist nicht weiter nutzbar. Brandursache und Schadenshöhe werden durch die Polizei ermittelt.

Der gegen 19.30 Uhr ausrückende Löschzug konnte schon auf der Anfahrt schwarzen Brandrauch erkennen, umgehende alarmierte die Leitstelle weitere Feuerwehr-Einsatzkräfte zur Fichte-Schule. Vor Ort stellten die eintreffenden Einheiten fest, dass es nicht nur im Eingangsbereich brannte, sondern dass sich das Feuer bereits in den Wohncontainer ausgebreitet hatte.

Weil es - außerhalb der Betriebszeiten - auch nach erster Erkundung keine Hinweise auf Personen im brennenden Container gab, setzte die Feuerwehr sofort einen Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und zur Kontrolle des Gebäudes ein. Um eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile zu verhindern, wurden weitere Feuerwehreinheiten eingesetzt, die das angeschlossene Gebäude kühlten. Im weiteren Verlauf wurden weitere Einsatzkräfte unter Atemschutz eingesetzt, da die Brandausbreitung in der Zwischendecke sehr massiv war.

Im Wohncontainer fand die Feuerwehr tatsächlich keine Person, so dass sich die Maßnahmen ganz auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnten. Diese gestaltete sich jedoch schwierig, weil die Dachkonstruktion durchs Feuer stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Deshalb mussten die im Inneren eingesetzten Trupps zurückgezogen werden. Das weitere Vorgehen war nur noch von außen möglich. Mit einer speziellen Säge wurde die Dachkonstruktion von außen über eine Drehleiter aufgeschnitten, um das Feuer im Dach löschen zu können

Aufgrund der Wetterlage kam es im Umfeld der Einsatzstelle zu einer Geruchsbelästigung. Vorsorglich wurde die Bevölkerung über die Warn-App "Nina" darüber informiert; sie sollte Fenster und Türen geschlossen halten.

Der Einsatz konnte erst nach rund sechs Stunden gegen 1.30 Uhr am Samstag beendet werden, weil sich die Brandbekämpfung in der Zwischendecke als sehr aufwändig darstellte. Jedoch konnte die Feuerwehr eine Brand- und Rauchausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindert.

Im Einsatz waren Kräfte der Feuerwachen 1 (Stadtmitte), 3 (Neuasseln), 6 (Scharnhorst) sowie Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes.

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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