Im Mehrfamilienhaus am Winkelriedweg 88-Jährige betrogen
Falscher Polizist erbeutet Schmuck einer Seniorin

Die Dortmunder Polizei warnt vor Methoden von Trickbetrügern, die sich als Polizisten ausgeben (Symbolbild).
  • Die Dortmunder Polizei warnt vor Methoden von Trickbetrügern, die sich als Polizisten ausgeben (Symbolbild).
  • Foto: Ralf K. Braun
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

Schmuck erbeutete ein derzeit unbekannter Trickbetrüger als falscher Polizist am Samstag (16.10.) am Winkelriedweg in der nördlichen Gartenstadt.

Der etwa 35 bis 40 Jahre alte Mann sprach dort gegen 17.30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus eine 88-jährige Frau an, die nach einem Einkauf nach Hause zurückkehrte. Er gab an, dass in ihre Wohnung eingebrochen worden sei und dass er als Polizeibeamter nun überprüfen müsse, was bei dem Einbruch gestohlen worden sei.

Die Seniorin war zwar misstrauisch, betrat dennoch gemeinsam mit dem angeblichen Polizisten ihre Wohnung. Sie öffnete die Tür, er trat ein und inspzierte den angeblichen Tatort. Zudem ließ er sich den Ort zeigen, an dem die Frau ihren Schmuck aufbewahrt. Schließlich verließ der Mann die Wohnung und gab den Hinweis, dass in Kürze die Kollegen der Kriminalpolizei eintreffen würden.

Die 88-Jährige bemerkte den Diebstahl ihres Schmucks und verständigte den Polizei-Notruf 110. Ermittlungen der echten Polizei bestätigten den Verdacht, dass ein Trickbetrüger am Werk war.

Polizei warnt vor Methoden von Trickbetrügern, die sich als Polizisten ausgeben

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei warnt erneut vor den Methoden von Trickbetrügern, die sich als Polizisten ausgeben und dabei möglichst authentisch zu wirken versuchen.

Der Appell: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und nicht überrumpeln. Lassen Sie keine Unbekannten in die Wohnung. Stellt sich ein Unbekannter am Telefon oder an der Wohnungstür als Polizeibeamter vor, um auf eine angebliche Notlage hinzuweisen und Ihnen helfen zu wollen: Legen Sie auf oder lassen Sie ihn vor der Tür warten - und wählen Sie den Notruf 110.

Die meisten Opfer dieser Maschen sind Seniorinnen und Senioren. Angehörige oder andere Vertraute sollten mit ihnen über die Arbeit der Täter sprechen und "Abwehrstärke" erzeugen. Denn das resolute Auftreten gegen Trickbetrüger ist am Telefon oder an der Haustür nicht unfreundlich.

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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