Brandstiftung: Feuer greift von Mülltonnen auf Doppelhaushälfte über
Fassade brennt am Breddeweg in Dortmund-Brackel // Polizei sucht Zeugen

Die Aufnahme zeigt die durch den Brand zerstörte Fassade des Hauses nach den Löscharbeiten.
  • Die Aufnahme zeigt die durch den Brand zerstörte Fassade des Hauses nach den Löscharbeiten.
  • Foto: Feuerwehr Dortmund
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Nach einer Brandstiftung am Breddeweg im Neubaugebiet Stadtgärtnerei im Brackeler Süden am frühen Sonntag (25.11. ) sucht die Polizei Zeugen. Unbekannte hatten an zwei Häusern Mülltonnen in Brand gesetzt.

Zeugen hatten die Flammen gegen 6.45 Uhr gemeldet. An einem der Häuser griff das Feuer auf eine Fahrradgarage über, die komplett ausbrannte, und beschädigte auch die Hausfassade. Zudem entstand an einem vor dem Haus geparkten Pkw Schaden. Die Bewohner wurden nicht verletzt. Insgesamt schätzt die Polizei den Sachschaden auf rund 25.000 bis 30.000 Euro.

Zeugen, die im Bereich des Tatortes Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten sich bei der Kripo Dortmund unter Tel. 0231/132-7441 zu melden.

Die nach Nachfrage korrigierte Pressemitteilung der Feuerwehr:

Am Sonntagmorgen (25.11.) gegen 7 Uhr wurde die Feuerwehr Dortmund zu einem Brandeinsatz in die Straße Breddeweg im Neubaugebiet Stadtgärtnerei zwischen Brackel und Neuasseln gerufen. Dort sollten mehrerer Mülltonnen an der Hauswand eines Wohnhauses brennen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass das Feuer bereits auf einen Fahrradunterstand und Teile der Fassade der zweigeschossigen Doppelhaushälfte übergegriffen hatte. Durch ein zerborstenes Fenster bestand die Gefahr einer weiteren Brandausbreitung auf einen Raum in Erdgeschoss des Wohhauses. Löschversuche der zuerst eingetroffenen Polizei blieben erfolglos, da das Feuer bereits zu groß war um dieses mit einem Feuerlöscher bekämpfen zu können.

Das Wohnhaus war bereits geräumt, als die Kräfte der Feuerwehr eintrafen, sodass diese sich ausschließlich auf die Löschmaßnahmen konzentrieren konnten. Durch den sofortigen Einsatz von 2 Trupps unter Atemschutz, mit je einem Löschrohr, konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden und ein weiteres Übergreifen auf andere Gebäudeteile verhindert werden.

Bei der Fassade handelte es sich um ein Wärme-Dämm-Verbundsystem (WDVS), welches zur energieeffizienten Dämmung von Wohngebäuden eingesetzt wird.

Hochleistungslüfter vertreibt Gestank von verbranntem Kunststoff

Auf Grund des hohen Kunststoffanteils in einen solchen System kam es bei dem Brand zu einer enormen Rauchentwicklung. Durch den entstandenen Brandrauch wurden im Inneren des Hauses umfangreiche Lüftungsmaßnahmen unter Einsatz eines Hochleistungslüfter notwendig.

Parallel zu den Lüftungsmaßnahmen wurde eine größere Fläche der Fassade aufgenommen um ein unbemerktes Fortschreiten des Brandes innerhalb der Fassade ausschließen zu können. Zur Kontrolle der Temperaturentwicklung wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt.

Nach etwa eineinhalb Stunden war der Einsatz für die Brandschützer beendet.

Die Brandursachenermittlung wird nun von der Kriminalpolizei durchgeführt.

Im Einsatz befanden sich insgesamt 18 Einsatzkräfte der Feuerwache 3 (Neuasseln) und der Feuerwache 6 (Scharnhorst) sowie der Rettungsdienst.

Autor:

Lokalkompass Dortmund-Ost aus Dortmund-Ost

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