Dortmunder Polizei erstattet bei ersten Kontrollen des Ansammlungsverbotes lediglich drei Strafanzeigen
Polizeipräsident Lange bedankt sich bei den Dortmundern für ihre Besonnenheit

Das Signet der Dortmunder Polizei.
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Einsatzkräfte des städtischen Ordnungsamtes und der Polizei haben am Samstag (21.3.) bis in die Morgenstunden des heutigen Sonntags (22.3.) in Dortmund die Einhaltung des am Freitag (20.3.) erlassenen Ansammlungsverbots, das seit Samstag (21.3.), 0 Uhr, gilt, überwacht und kontrolliert. Es verbietet Menschenansammlungen über vier Personen. Ein erstes Fazit der Polizei fällt durchaus positiv aus - die Appelle von Stadt und Polizei scheinen nachhaltig gewirkt zu haben und wirken weiterhin.

Trotz des guten Wetters gestern zählte die Polizei im Rahmen ihrer Kontrollen nur wenige Ansammlungen im öffentlichen Bereich. In den allermeisten Fällen konnten die Personengruppen durch Ansprache aufgelöst werden, die polizeilichen und städtischen Einsatzkräfte stießen größtenteils auf Verständnis und Betroffenheit.

Die Durchsetzung von Ansammlungsverboten in Dortmund gehört nicht unbedingt zum Alltag in der Polizeiarbeit. So kommentierte der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange diesen ersten Tag nach der behördlichen Verfügung so: "Ich bedanke mich ausdrücklich bei den Dortmunderinnen und Dortmundern für ihre Besonnenheit im Umgang mit den hohen Infektionsrisiken. Für uns war nicht absehbar, wie die Bürgerinnen und Bürger mit dieser Ausnahmesituation umgehen werden. Es scheint sich jedoch abzuzeichnen: Die Dortmunder haben verstanden, dass die Situation ernst ist und reagieren besonnen!"

Nur wenige Menschen zeigten sich gestern uneinsichtig, die Polizei erstattete in lediglich drei besonders hartnäckigen Fällen Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Gregor Lange betont: "Selbstverständlich werden unsere polizeilichen Einsatzkräfte weiterhin die Einhaltung des Ansammlungsverbotes kontrollieren. Auch der Polizei kommt eine Schlüsselrolle in dieser Ausnahmesituation zu, wenn es darum geht, Infektionsrisiken zu senken, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten und vor allen Dingen den Kranken und Schwachen in unserer Gesellschaft beizustehen."

In diesem Zusammenhang lobt der Polizeipräsident den Einsatz seiner Polizistinnen und Polizisten: "Mein Dank gilt auch den Polizeibeamtinnen und -beamten, die trotz der Risiken und teilweise auch persönlicher Betroffenheit mit viel Engagement und Souveränität ihren Dienst für den Bürger leisten. Unsere Einsatzkräfte haben in den allermeisten Fällen Probleme kommunikativ lösen können. Das zeigt, wie groß das Vertrauen in die Polizei ist und macht zuversichtlich!"

Die Kontrollen bezüglich der Einhaltung des Ansammlungsverbotes werden fortgesetzt.

Abschließender Appell der Dortmunder Polizei: "Bitte unterbrechen Sie die Infektionskette. Wir bleiben für Sie da! Bitte bleiben Sie zuhause!"

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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