Karikaturen-Ausstellung zu Sterben, Tod und Trauer in Kurl
"Sie hat mir der Himmel geschickt!"

Zur Karikaturen-Ausstellung über Sterben, Tod und Trauer lädt der Pastorale Raum Kirche Dortmund-Nordost nach Kurl ein. - Hier die Titel-Karikatur mit Sensenmann und Bäuerin.
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  • Zur Karikaturen-Ausstellung über Sterben, Tod und Trauer lädt der Pastorale Raum Kirche Dortmund-Nordost nach Kurl ein. - Hier die Titel-Karikatur mit Sensenmann und Bäuerin.
  • Foto: Pastoraler Raum Kirche Dortmund-Nordost/Hospitalakademie Bamberg
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

Der Pastorale Raum Kirche Dortmund-Nordost lädt vom 10. bis zum 23. Mai unter dem Titel "Sie hat mir der Himmel geschickt!" zur Karikaturenausstellung zu Sterben, Tod und Trauer in der Kurler Kirche St. Johannes Baptista an der Werimboldstraße ein.

Projektleiter Pastor Manfred Wacker weiß: "Trotz der vielen Toten in den allabendlichen Fernsehkrimis und anderen Filmen sind Sterben und Tod zum Tabu in unserer Gesellschaft geworden. Wie sehr sich unsere Kultur gewandelt hat, zeigt sich auch im Umgang mit dem Tod und in der Trauer über den Verlust eines lieben Menschen. Sie werden meist in den eigenen vier Wänden versteckt und dürfen nicht nach außen sichtbar werden."

Den Tod annehmen anstatt ihn zu verdrängen heiße: Gut leben, solange es geht und zugleich die Angst vor dem Tod zu überwinden. Der heilige Franziskus nennt den Tod „Bruder“. Die kleine Theresia von Lisieux lehrt: „Wenn du ewig leben willst, dann musst du sterben wollen.“ Und Martin Luther sagt in seinen Tischreden: „Die Angst vor dem Tod, das ist der Tod.“

Wacker: "Es ist wichtig, dass wir wieder mehr wörtlich und sprichwörtlich, dem Tod ins Antlitz schauen, damit wir als Menschen angstfreier leben sowie mit Sterbenden, Toten und Trauernden angemessener und humaner umgehen."

„Sie hat mir der Himmel geschickt!“, sagt die alte Bäuerin zum Tod, der in der überlieferten Bildsprache als Sensenmann die Titel-Karikatur dieser Ausstellung ist. In dieser wie in den übrigen Karikaturen dieser ungewöhnlichen Ausstellung wird zugespitzt, überzeichnet und humoristisch der Finger in die Wunde unseres heutigen Umgangs mit Sterben, Tod und Trauer gelegt. Die Zeichnungen sollen zum Nachdenken anregen und helfen, dass der Betrachter selbst und unsere Gesellschaft eine realistische und zugleich hoffnungsvolle Sicht von Sterben und Tod findet.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 10. Mai, um 19 Uhr in der Kurler Kirche Johannes Baptista. Auch die Gottesdienste am 11. und 12. Mai sowie am 19. Mai werden sich inhaltlich mit der Ausstellung beschäftigen.

 Allgemeine Öffnungszeiten sind montags bis samstags jeweils von 16 bis 18 Uhr sowie sonntags von 12 bis 17 Uhr.
 Außerdem gibt es am Mittwoch, 15. Mai, um 19 Uhr eine Bibelarbeit zur Ausstellung in der Kirche sowie zum Ende der Ausstellung am Donnerstag, 23. Mai, um 20 Uhr einen literarischen und musikalischen Abend zum Thema - ebenfalls in der Kurler Pfarrkirche St. Johannes Baptista.

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