Uhland-Grundschüler und KKK bringen mit neuem Blumenbeet Farbe in den Körner Park

Unter dem Motto "Körner wird schöner" pflanzten die Uhland-Schülerinnen mit Begeisterung 120 Bodendecker und im Sommer blühende Stauden im neuen Rundbeet ein.
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  • Unter dem Motto "Körner wird schöner" pflanzten die Uhland-Schülerinnen mit Begeisterung 120 Bodendecker und im Sommer blühende Stauden im neuen Rundbeet ein.
  • Foto: Günther Schmitz
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Körne wird schöner. Mit Unterstützung des Tiefbauamtes hat der Körner Kultur- und Kunstverein (KKK), ganz pfiffig, die spitzen Steinblöcke des eher unbeliebten „Grünen Klassenzimmers“ in die Mitte des Körner Parks umgesetzt und kurzerhand zum Pflanzenrondell umgenutzt.

Die Kids sind vollauf bei der Sache, lassen sich auch vom Presserummel kaum ablenken: Bei bestem Frühlingswetter bepflanzten jetzt Schülerinnen und Schüler der rund 20-köpfigen Garten- und Umwelt-Arbeitsgemeinschaft (AG) der benachbarten Uhland-Grundschule das neue Rundbeet mitten im Park. Unterstützt wurde die fleißige Gärtnertruppe der „Körner Füchse“, so der Name der AG, von den Bewohnern des Ludwig-Steil-Hauses der Diakonie im Defdahl. Auch ein paar Zaungäste verfolgten von den umliegenden Bänken aus interessiert das Geschehen.

„Da geht einem das Herz auf!“ Gemeinsam mit KKK-Sprecherin Gesine Schulte, die sich nicht scheut, sich selbst dreckig zu machen und mitten im Beet mit ihrem Schüppchen Platz nahm, setzen die Kinder, meist Schüler der Klassen 2 bis 4, rund 120 Stauden und Bodendecker in die im Steinrund aufgeschüttete Erde ein, in der Mitte des Rondells dazu noch eine Hortensie. Gewissenhaft werden die zarten Pflänzchen auch gleich fachgerecht mit Hilfe der bunten Gießkännchen angegossen.

„Die Pflanzen hat allesamt der Grüne Kreis gesponsert”, erläuterte Dieter Caspari, 2. Vorsitzender des KKK. Die Blumen sollen, wenn sie denn später im Jahr blühen, noch mehr Farbe und Lebendigkeit in die kleine Grünanlage des ehemaligen Alten Friedhofs Körne bringen, hoffen die KKK-Verantwortlichen um Chef Helmut Feldmann. Denn die schon vor Jahren von den Uhland-Schülern gepflanzten Narzissen nebenan, um die herum tags zuvor noch die Erstklässler der Uhland-Schüler ihre Lieder fürs Frühlingsfest geprobt hatten, wie Schulleiterin Jutta Portugall am Rande erzählt, sind mittlerweile schon fast verblüht.

„Die Steine des ,offenen Klassenzimmers’ waren leider einfach zu spitz, die Kinder mochten sich nicht darauf setzen”, ergänzt Portugall: „Und wir gehen, wie die Kollegin gestern mit ihrer 1. Klasse, am liebsten meist nur zwischendurch zu kurzen Zehn-Minuten-Unterrichtssequenzen in den Park.” Etwa zum Insektenhotel. Und ein „offenes Klassenzimmer“ sei auch eigentlich auf dem Schulhof am geeignetsten.

Stolz berichtet die Schulleiterin von der ungebrochenen Begeisterung ihrer Schülerinnen und Schüler für die Umwelt-AG: „Manchmal sind es fast schon zu viele, die mitmachen wollen.”

Alle machen mit auch auf der "Fuchs-Baustelle" und im Schulgarten

Das lässt sich gleich in der nordwestlichen Ecke des nahen Uhland-Schulhofs nachvollziehen: Während im Park nebenan viele Mädchen die Blumen pflanzen, kümmert sich hier die Mehrzahl der Jungen zeitgleich auf der ewigen „Fuchs-Baustelle” und im noch jungen Schulgarten um den Bau des Hochbeets, in dem künftig einmal Kartoffeln gedeihen sollen.

„Im Nachbarbeet haben die Kinder schon Mohrrüben, Paprika und Tomaten im Frühbeet ausgesät”, zeigt AG-Leiter Rolf Sobottka vom Projekt „Grüne Wege durch Körne” stolz auf die Keimblätter der ersten Radieschen und auf die vor der Mauerwand gepflanzten Obstbäumchen: Kirsche, Pfirsich, Apfel und Kiwi blühen zum Teil schon. Davor stehen Blaubeer- und Stachelbeersträucher.

Vandalen zerstören Zwiebelpflanzen auf dem Schulhof

Bleibt die Hoffnung, dass das neue Beet im Körner Park wie der kleine Uhland-Schulgarten von den Vandalen verschont werden, die – vermutlich am Vorwochenende – aus dem großen Blumenkübel, der an dem quer übers Schulgelände führenden Weg zwischen Berliner und Heilbronner Straße steht, sämtliche Zwiebelpflanzen herausgezogen und auf dem Weg zertreten haben. „Die Kinder waren geknickt”, weiß Jutta Portugall.

Doch die Schulleiterin schüttelt den Ärger ab – und zieht mit ein paar Schülerinnen ab zum nahen Kiosk. Denn für die fleißigen Junggärtner soll’s nach getaner Arbeit erst einmal ein Eis zur Belohnung geben...

Ein weiteres KKK-Projekt im Körner Park ist geplant: Ein 2,50 hoher zu bemalender Sandstein aus Syburg soll aufgestellt werden – sofern es bezahlbar ist.

Unter dem Motto "Körner wird schöner" pflanzten die Uhland-Schülerinnen mit Begeisterung 120 Bodendecker und im Sommer blühende Stauden im neuen Rundbeet ein.
KKK-Vorstandsmitglied und Pressesprecherin Gesine Schulte war sich nicht zu schade, sich dreckig zu machen und diese Uhland-Grundschülerinnen beim Einpflanzen der vom Grünen Kreis gesponserten Stauden und Bodendecker tatkräftig zu unterstützen. In der Mitte den neuen Pflanzrondells thront bereits eine Hortensie.
Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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