Schuljahr 2023/24
CDU-Fraktion Dortmund: Nachteile für Realschul-Absolventen durch Rückkehr zu G9 verhindern

Die von der nordrhein-westfälischen Landesregierung beschlossene Umstellung auf das neunjährige Gymnasium (G9) kommt im ganzen Land gut an. In Dortmund beabsichtigen alle 14 städtischen Gymnasien von G8 auf G9 umzustellen. Die konkrete Umstellung führt allerdings auch zu Folgen, die eventuell Nachteile für bestimmte Schülergruppen mit sich bringen. Diese möchte die CDU frühzeitig in den Blick nehmen um gegenzusteuern.
Dazu die schulpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion Frau Dr. Eva Goll: „Während es bei der Umstellung auf G8 einen doppelten Abiturjahrgang gab, gibt es nun bei der Rückkehr den umgekehrte Effekt. Im Schuljahr 2023/24 wird es an den Gymnasien keine 10. Klasse geben. Das ist für die Gymnasien und Gymnasiasten (sofern sie in die nächste Klasse versetzt werden) unproblematisch, allerdings nicht für die Absolventen der anderen Schulformen, die nach der 10. Klasse in die Oberstufe eines Gymnasiums wechseln. Das Übergangsmonitoring der Stadtverwaltung zeigt, dass jährlich über 100 Schülerinnen und Schüler diesen Wechsel vollziehen. Wir fordern daher das Schulverwaltungsamt bereits jetzt auf, mit der Schulaufsicht und den hiesigen Gymnasien nach einer Lösung zu suchen. Noch ist genug Zeit für Planungen vorhanden. Wir könnten uns z.B. gut vorstellen, dass 2 auswählte Gymnasien in Dortmund eine 11. Klasse bzw. Einführungsphase bilden, um alle Schulformwechsler und eventuelle Wiederholer aufnehmen zu können.“
Die CDU-Fraktion wird im Schulausschuss einen entsprechenden Beschlussvorschlag unterbreiten.
„Es ist im Sinne von Chancengleichheit, Wahlfreiheit und Gleichbehandlung nur fair, wenn u.a. auch die Realschüler alle weiterführenden Schulformen in der SEK II (Klasse 11 – 13) besuchen können. Eine Festlegung auf Gesamtschulen oder Berufskollegs auch nur für ein Schuljahr wäre nicht angemessen“, so Christian Barrenbrügge, CDU-Ratsherr und stellvertretender Realschulleiter.

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