Hunderte Kleinkinder werden seit Montag eingewöhnt
Eltern mit Maske in Kindertagesstätten dabei

Symbolfoto zum Text Kita-Eingewöhnung in Corona-Zeiten
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Diese Woche starteten tausende Kleinkinder in Dortmund neu in den Kindergarten, allein bei der Fabido 2132 Mädchen und Jungen. Die Corona-Pandemie verändert die Eingewöhnung. Tagesstätten und Familien müssen besonders auf die Hygiene achten, dabei das Wohl der Kinder aber nicht aus den Augen verlieren.

Von Pia Käfer

Gut gerüstet sah sich die Elterninitiative Asseln, kurz Elinas, die im Neubau am Asselner Hellweg 86 49 Kinder betreut. "Unsere Eltern sind inzwischen gut geschult im Umgang mit Händewaschen, Desinfizieren und Masken tragen auf dem Gelände der Kita", berichtet Leiterin Andrea Schenke im Gespräch mit dem Ost-Anzeiger.

Da in diesem Jahr vor allem Geschwister hinzukommen und nur drei neue Familien aufgenommen werden konnten, ging das Team von Elinas der Eingewöhnung gelassen entgegen. Mit Mund-Nasen-Schutz dürfe ein Elternteil selbstverständlich bei der Eingewöhnung dabei sein. Dass sich nicht zu viele Erwachsene im Gebäude begegnen, verhinderten unterschiedliche Bring- und Holzeiten für die drei Gruppen.

Mama oder Papa begleiten ihren Nachwuchs auch zur Eingewöhnung in die Elterninitiative Ali Baba in Neuasseln. An die Holzwickeder Straße 113 kommen Erwachsene mit Maske und desinfizieren sich vor Ort die Hände. Auf einige liebgewonnene Rituale muss in der Tagesstätte derzeit verzichtet werden: "Eigentlich haben wir ein teiloffenes Konzept, 35 Kinder in zwei Gruppen. Nun mussten die Gruppen strikt getrennt werden. Auch auf das Händereichen beim Morgenkreis oder vor dem Mittagessen wird im Moment verzichtet", schildert Erzieherin Julia Weingart. Einer liebevollen Eingewöhnung der acht neuen Kinder tue dies jedoch keinen Abbruch.

Der Dreiklang von Abstand, Maske und Desinfektion spielt auch in den rund 100 städtischen Fabido-Einrichtungen eine große Rolle bei der Eingewöhnung neuer Kita-Kinder. Unter Berücksichtigung der Hygienebestimmungen erlebe "jedes Kind die Eingewöhnung in seine Gruppe mit einer festen Bezugsperson der Kita an seiner Seite", teilt Stadtsprecherin Anke Widow mit. Auch ein Elternteil begleite diesen Prozess.

Derzeit herrscht allerorts der "Eingeschränkte Regelbetrieb"; die wöchentliche Betreuung ist um zehn Stunden verringert. Bis zum 17. August. Dann dürfen alle Kitas in Nordrhein-Westfalen zum Regelbetrieb zurückkehren - unter Pandemie-Bedingungen. Also normaler Stundenumfang, aber mit Abstand und besonderer Hygiene. Im Umgang mit den Kindern tragen Erzieher keinen Mund-Nasen-Schutz. Im anschließenden Gespräch mit Eltern tun sie das schon.Archivfoto: Schmitz

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Lokalkompass Dortmund-Ost aus Dortmund-Ost

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