Bezirksvertretung Brackel
OWIIIa-Weiterbau: Planungsanträge von SPD und CDU ohne Mehrheit

Die Banner-Aktion "Radwege statt Schnellstraßen" des Grünen-Ortsverbandes Brackel im Vorfeld der Bezirksvertretungssitzung im Asselner Immanuel-Kant-Gymnasium.
  • Die Banner-Aktion "Radwege statt Schnellstraßen" des Grünen-Ortsverbandes Brackel im Vorfeld der Bezirksvertretungssitzung im Asselner Immanuel-Kant-Gymnasium.
  • Foto: Bündnis 90/Die Grünen
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

Nicht nur bei einer Banner-Aktion im unmittelbaren Vorfeld der jüngsten Brackeler Bezirksvertretungs-Sitzung im Asselner Immanuel-Kant-Gymnasium zeigten die Grünen deutlich Flagge (siehe Foto). Strikt gegen einen Weiterbau der Brackeler Straße (L663n/OWIIIa) über Asseln hinaus in den Kreis Unna sprach sich in der Sitzung neben der Grünen-Fraktion auch die Fraktion Linke/Partei aus.

Und weder der SPD-Antrag, angelehnt an die Beschlusslage in den Räten der beteiligten Städte Dortmund, Unna und Kamen sowie des Kreistages Unna und des NRW-Landtags, die Straßenplanung mit städtischen Mitteln fortzuführen, um die Aufenthaltsqualität am Hellweg zu verbessern, noch der CDU-Antrag, das Land NRW möge die Weiterbau-Planung fortsetzen, fand eine Mehrheit.

Das Verhalten der Brackeler CDU-BV-Fraktion wich damit deutlich ab von dem der Christdemokraten in der tags zuvor abgehaltenen Sitzung des Umweltausschusses (AKUSW). Die Unions-Fraktion in der BV Brackel hatte einen eigenen Antrag formuliert, in dem sie zwar nicht die städtischen Gelder für die Planung verwendet sehen wollte, aber dennoch auf den Weiterbau drängte.

"Die Begeisterung über die Absprachen zwischen Rats-Grünen und Rats-CDU im Vorfeld der OB-Wahl hält sich hier Brackel sehr in Grenzen", kommentierte dies die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Heide Kröger-Brenner (im Bild 3.v.r.) aus Reihen von Bündnis 90/Die Grünen. Sie betont: "Wir lehnen die Zerschneidung des ökologisch wertvollen Freiraums im Norden von Asseln und Wickede nach wie vor konsequent ab. Gerade jetzt, wo fast jede*r von einer Verkehrswende spricht, ist der Bau einer weiteren Straße unsinniger denn je."

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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