Die CDU fordert mehr Unterstützung für Tageseltern
Während der Corona-Pandemie: „Kindertagespflegeeltern nicht im Regen stehen lassen“

Denn -erkranken die Tagespfle-gepersonen selbst an Corona oder müssen sich in Quarantäne begeben, weil eines der Kinder oder die Familieeines Kindes an Corona erkrankt, dann werden insgesamt pro Jahr nur 20 Krankentage angerechnet. „Ein nicht zu akzeptierenden Umstand, an dem dringend nachgebessert werden muss“, äußert sich der jugendpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Christian Barrenbrügge, dazu.Barrenbrügge fordert, dass das Jugend-amt Lösungen erarbeitet, damit Tageseltern -die aufgrund einer einzuhaltenden Qua-rantäne und/oder durch Selbsterkrankung am Corona-Virus ausfallen -weiterhin be-zahlt werden und eine Anrechnung der Krankentage nicht stattfindet. Barrenbrügge zur Begründung seiner Forderung:„Bereits von April bis Juli 2020 hatte die Stadt im ersten Lockdown im Nachhinein ver-kündet, anfallende Krankentage nicht anzurechnen. Nun hat sich die Situation erneut verschärft bzw.ist durch mögliche Virus-Mutationen noch kritischer geworden. Die Stadt unterstütztmittlerweile zig Vereine, gastronomische Einrichtungen etc.Wir for-dern, dass auch Tageseltern –zumal die Gelder bereits im Haushalt eingestellt sind –Unterstützung erfahren.Denn,wenn Tageseltern aus einer Existenznot heraus weiter arbeiten, obwohl sie in Quarantäne müssten, dann wäre das das falsche Signal an die über tausend Tageseltern in Dortmund. Zumal das Risikoselbst an Corona zu erkrankenmehr als doppelt so hoch ist wie im Durchschnitt der Bevölkerung -höher als bei Leh-rern und höher als bei Pflegepersonal, wie eine Studie der AOK deutlich zeigt.“„Wir wünschen uns eineErstattung von Krankentagen rückwirkend ab August 2020 und,dass diese während des Anhaltens der Corona-Pandemie ebenfalls erfolgt. Auch sollen die Tageseltern bei einer Quarantäne weiterhin ihre Bezüge erhalten. Bei der Lösungserarbeitung können die Städte Voerde und Alsdorf , die die Bezüge -sowohl bei Quarantäne und auch bei Ausfall durchErkrankung mit Corona –weiter zahlen, als Vorbild dienen“, so Barrenbrügge abschließend.

Autor:

Christian Barrenbrügge aus Dortmund-Ost

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