Digitaler Rollatoren-Tag
Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und bei der Nutzung von Bus und Bahn

Ralf Becker, von der DSW21...
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  • Foto: Fotos: Benjamin Bialetzki und Thomas Brandt
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13 teilnehmende Rollator-Fahrer*innen und interessierte Bürger aus den gesamten Stadtbezirk Brackel und Umgebung nahmen erstmals an der digitalen Veranstaltung unter dem Motto „Mit dem Rollator sicher unterwegs“ teil. Da Corona bedingt eine analoge Veranstaltung –geplant auf dem Gelände des Jakobus Gemeindezentrums in Wambel- auch in diesem Jahr noch nicht stattfinden konnte, entwickelten die beteiligten Akteure eine digitale Veranstaltung per ZOOM mit Hilfe der Tremonia Akademie e.V.
Am Mittwoch, (21.06) informierte zunächst Ralf Becker von der DSW21 über das Ein-und Aussteigen in Bus und Bahn. Zudem gab er wertvolle Tipps mit Hilfe der Homepage von DSW 21, wie Fahrgäste mit Rollatoren oder auch Rollstühle ihre Fahrt mit dem ÖPNV gut vorbereiten können, wie sie sich an den Haltestellen für die Fahrer*innen bemerkbar machen sollen und in den Fahrzeugen mit ihrem Rollator sicher unterwegs sind.
Ein kurzer Film, der ebenfalls für Betroffene und Interessierte auf der Homepage zu finden ist, ersetzte hierbei das praktische Üben bei einer Fahrt mit Bus oder Bahn:
“ Rollator anheben, zuerst mit den Vorderrädern in den Bus, danach die Bremse feststellen wenn der gesamte Rollator steht, an den Türgriffen beim Einsteigen festhalten, Bremse wieder lösen, im Anschluss einen sicheren Platz nach Abstellen des Rollators aufsuchen,“ dieser Ablauf beschreibt das sichere Einsteigen

Im Anschluss stellte Frank Dötze, Mitarbeiter des Sanitätshauses Schock eine Auswahl von Rollatoren vor, die er eigens hierfür in den Übertragungsraum der Tremonia Akademie, Tecklenborn 34 mitbrachte. Er informierte hierbei über wichtige Aspekte, die beim Kauf zu achten sind, über Zuzahlungen und Leistungen der Krankenkasse und wie und wofür der Rollator beim Einkaufen zu nutzen bzw. besser nicht zu nutzen ist. „Oftmals muss leider festgestellt werden, dass die Rollatoren in ihrer Höhe nicht richtig eingestellt waren“, so Dötze weiter, “was nicht selten bei Rollatoren der Fall ist, die im Internet oder bei Discountern gekauft wurden und anschließend zu Hause selbständig zusammen gebaut werden müssen“.
Den Vortragsreigen der 2-stündigen Veranstaltung beendete Polizeihauptkommissar Klaus Senf, örtlicher Bezirksbeamter für den Bereich Brackel, der über Fragen des sicheren Verhaltens mit dem Rollator im Straßenverkehr informierte und stellte aus aktuellem Anlass auch die Gefahren für Senioren dar, wenn diese ihr Portemonnaie in das Körbchen der Rollatoren legen, beispielsweise beim Einkauf oder nach einer Geldabhebung in ihrer jeweiligen Bankfiliale. “ Bitte stets die Wertsachen am Körper tragen“, so der eindringliche Appell von Senf.
Dank der Tremonia Akademie und ihrem Vorsitzenden Benjamin Bialetzki, der sich an diesem Nachmittag um die technischen Fragen der ZOOM Konferenz kümmerte, konnten die Teilnehmer*innen unter Moderation von Thomas Brandt, Mitarbeiter des Seniorenbüros Brackel, zwischen den Vorträgen ihre Fragen an die jeweiligen Referenten stellen. Somit wurde die kommunikative, digitale Veranstaltung mit aktuellen Fragen der Betroffenen belebt.
Wenngleich das Experiment „Rollatoren Tag digital“ gelungen ist, hoffen alle Beteiligten im kommenden Jahr wieder eine analoge Veranstaltung mit dem DSW21 Bus im Stadtbezirk Brackel anbieten zu können.
„Aufgrund der nach wie vor steigenden Zahl von Rollatoren Fahrer*innen wird sich das NetzWerk Aktiv ÄlterWerden zusammen mit dem Seniorenbüro Brackel auch in Zukunft mit
dem Thema beschäftigen und Veranstaltungen hierzu anbieten“, so die Veranstalter in ihrem abschließenden Resümee.

Autor:

Thomas Brandt aus Dortmund-Ost

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