IKG Ehemaligenturnier 2019
Abi 2002 gewinnt 28.Ehemaligenturnier

oben, v.l.: Stefan Birk, Julian Lau, Marius Lau, Marc Schremmer, Florian Hase
unten,v.l.: Gordon Schulze, Andreas Kannenberg

In derselben Aufstellung wurde das 26.Turnier gewonnen!
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  • oben, v.l.: Stefan Birk, Julian Lau, Marius Lau, Marc Schremmer, Florian Hase
    unten,v.l.: Gordon Schulze, Andreas Kannenberg

    In derselben Aufstellung wurde das 26.Turnier gewonnen!
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Alle Jahre wieder kommt das ... Ehemaligenturnier


Der sportliche Aspekt

Spannende Spiele mit knappen Resultaten und einem verdienten Sieger

Kürzere Spielzeiten wegen des 14er Teilnehmerfeldes, der Einsatz von Handballtoren, der für fast alle Teilnehmer ungewohnte Futsal Spielball sowie hervorragende Torhüterleistungen führten zwangsläufig zu einer insgesamt geringen Torflut.

Am Ende der Vorrunde, die in 3 Gruppen gespielt wurde, entschied in mehreren Fällen bei Punktgleichheit 1 mehr oder weniger erzieltes Tor über das Weiterkommen.

Der Titelverteidiger aus der Stufe 13 schaffte es trotz guter Spiele, die allerdings wegen einer großen Abschlussschwäche nicht erfolgreich gestaltet werden konnten, nicht in die 2 Zwischenrundengruppen, für die sich folgende Mannschaften qualifizieren konnten:

Als Sieger ihrer jeweiligen Vorrunde die Teams aus 2006, 2002 und 2011 sowie die Gruppenzweiten 2005, 2000 und 2014.

Während in der Zwischenrundengruppe D nur 4 Tore fielen und für einen extrem knappen Ausgang zugunsten der 06er sorgten, hatten in der Gruppe E bei Punktgleichheit die 02er wegen der besseren Tordifferenz gegenüber den 05ern das bessere Ende für sich.

Nach 32 Spielen stand das Finale fest: 2006 gegen 2002!

Somit standen sich die 6fachen Turniersieger aus dem Jahrgang 06 und die Vorjahresfinalisten und Sieger des 26.Turniers aus dem Jg. 02 gegenüber.

In einem abwechslungsreichen Spiel hatten die 02er die Nase vorn und siegten nicht unverdient, aber im Ergebnis etwas zu hoch mit 3:0.

Alle 33 Spiele wurden in gewohnt souveräner Manier von Patrick Neumann geleitet, den Ergebnisdienst übernahm Jeremias Janzen aus der Q2.

Der soziale Aspekt

Ehemaligen-, Generationen- und Familientreffen

Ein Blick auf die in diesem Jahr voll besetzte Zuschauertribüne genügte, um festzustellen, dass sich mehrere Generationen eingefunden hatten.

Großeltern, Eltern, Kinder und Zuschauer, die ihre aktiven ehemaligen Mitschüler anfeuern, sind ein Spiegelbild des großen Interesses an diesem Turnier und der Verbundenheit mit der alten Penne.

Ein Turnier mit einer fast 30jährigen Geschichte führt zwangsläufig dazu, dass sich im Laufe der Jahre neben der rein sportlichen Seite eine soziale Komponente entwickelt hat.

Wenn ich mich an die Anfänge des Turniers erinnere, trafen damals „Abi-Jungjahrgänge“ ohne große Zuschauerbeteiligung aufeinander, die mit großer Dynamik dem runden Leder nachjagten, eine Dynamik, die sie heutzutage bei den frischen Abiturienten beobachten.

Mit etwas Wehmut müssen sie neidlos anerkennen, dass sie dem Spieltempo nicht mehr folgen können, gleichwohl aber wissend, dass im Fußball läuferische Defizite bisweilen durch Routine wettgemacht werden können.

Was macht es aus, dass die Abiturienten aus dem Jahrgang 1983 und 1989 immer noch Jahr für Jahr zum Turnier kommen?

Mit Sicherheit ist es nicht der Ehrgeiz, die Turniersiege (die in diesem Jahr aussetzenden Abiturienten von 1989 gewannen 92+93; die Abiturienten von 1983 gewannen 95+98) noch einmal wiederholen zu können.

Ich denke, es ist in einem gehörigen Maß der Ausdruck eines ausgeprägten Zusammengehörigkeitsgefühls, der Wertschätzung von Traditionen, der Spaß am Fußball sowie der Gedanke, alte Weggefährten zu treffen, die z.T. extra aus Hamburg oder Berlin anreisen und die man nur bei dieser Gelegenheit sieht.

Die am Samstag mir gegenüber sinngemäß geäußerten Worte des 83ers „Kuhni“, „Kannst du nicht mal endlich aufhören? Denn dann komme ich nicht mehr!“  sowie weitere positive Rückmeldungen werte ich als persönliche Anerkennung für das Festhalten an diesem Turnier, das ich auch nach über 6 Jahren IKG-Abstinenz organisiert habe - und es auch weiterhin organisieren werde. Tut mirLeid, Kuhni , du musst weiterhin *leiden* ;-)

Viele Teilnehmer aus den Jahrgängen vor der Jahrtausendwende haben bereits Kinder am IKG und werden ihnen mit Sicherheit die Tradition des Ehemaligenturniers mit in die Wiege gelegt haben, so dass ich sehr positiv in die Zukunft blicke.

Der familiäre Aspekt

Vater-Sohn Spiel

In diesem Jahr war es endlich soweit, dass die vor vielen Jahren getroffene Aussage des 83er Abiturienten Carsten Baehr, „Ich spiele solange, bis ich gegen meinen Sohn Simon spielen kann!“ Realität wurde.

Was ich bis zum Turnierbeginn nicht wusste: Lukas Rieke, Torwart der 18er Abiturienten, spielte ebenfalls gegen seinen Vater Andreas Rieke, der wie Carsten Baehr dem 83er Team angehörte.

Somit kam es im letzten Gruppenspiel der Gruppe A zum Aufeinandertreffen zweier Väter gegen ihre Söhne, das die jungen Kicker erwartungsgemäß für sich entscheiden konnten.

Auch wenn die „Oldies“ ihre spielerisch-taktische Erfahrung in die Waagschale werfen konnten, waren sie gegen die physische Überlegenheit der „Jungspunde“ machtlos.

Der schulische Aspekt

Engagierte und hilfsbereite Schüler

Wie im letzten Jahr konnte ich mich auf die tatkräftige Unterstützung der Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe Q2 (ehemals 12) verlassen.

Jana Keßler und Julia Bornemann, mit denen ich mich zu einem Vorbereitungstermin traf, rekrutierten in der Folge etliche Mitschüler/innen, die am Turniertag in 2 Teams die Spieler und Zuschauer mit Essen und Trinken versorgten sowie in Zusammenarbeit mit den Hausmeistern auch den reibungslosen Auf-und Abbau abwickelten.

Auch wenn der finanzielle Aspekt –die Einnahmen sind für die Abifeier gedacht- sicherlich ein Motivationsfaktor für den Einsatz war, betrachte ich es nicht als Selbstverständlichkeit, seine Zeit an einem Feriensamstag zur Verfügung zu stellen.

Für die Versorgung kleiner Verletzungen standen zwei am IKG ausgebildete Schulsanitäter bereit.

Zum Glück kam es nur zu einem kleinen Einsatz, als sich ein Spieler beim Aufprall auf den Hallenboden eine Platzwunde am Kinn zuzog.

Nach der Erstversorgung mit einem sterilen Tupfer wurde dem Spieler geraten, die Wunde von einem Arzt behandeln zu lassen.

Der finanzielle Aspekt

IKG-Förderverein als Geldgeber

Getreu dem saloppen Motto „Ohne Moos nichts los!“ hat der Verein auch in diesem Jahr das Turnier großzügig unterstützt. Vielen Dank!

Bericht + Fotos: Volker Oestreicher

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