Galopprennen in Wambel
Der Abend der Nachwuchsreiter

Manipur ist ein leichter Sieger (Foto DRV/Rühl) in Wambel.
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  • hochgeladen von Peter Mühlfeit

Der sechsjährige Manipur war wieder nicht zu schlagen: Der Wallach setzte sich am Montagabend im sportlichen Highlight auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel durch.

Wie schon bei seinem Erfolg vor rund drei Wochen saß auch im Preis von Bremen, ein mit 5.000 Euro dotierter Ausgleich III über 1.800m, die Nachwuchsreiterin Amina Mathony im Sattel. Sie läutete einen Abend der Nachwuchsreiter ein, denn zwei Auszubildende aus München siegten ebenfalls. Damit wurde die Hälfte der sechs Leistungsprüfungen im Sinne der Vollblutzucht von sehr jungen Reitern gewonnen. Die Flutlichtveranstaltung fand wegen der Corona-Beschränkungen unter strengen Hygieneregeln und ohne Zuschauer statt.

Mathony stellte schon früh die Weichen auf Sieg, ließ Manipur frei galoppieren: „Er wollte frühzeitig nach vorne gehen, da wollte ich dann auch nicht ihm kämpfen.“ Die Taktik zahlte sich für den 2,1:1-Favoriten aus - der von Markus Klug für den Stall Päädsmann vorbereite Manipur gewann leicht mit mehr als zwei Längen vor Thunder Light und Zeo.

Sieg für japanischen Auszubildenden Shuuichi

Für eine Überraschung sorgte der japanische Nachwuchsreiter Shuichi Terachi , der in München bei Michael Figge vor knapp einem Jahr seine Ausbildung begonnen hat. Im August hat er bei seinen ersten Ritten überhaupt einmal in Riem gewonnen, nun gelang ihm in Wambel für Trainerin Elfi Schnakenberg auf der vierjährigen Oriental Princess im Ausgleich IV über 1.800 der zweite Treffer. Die Siegquote betrug 44,7:1. Auch den zweitplatzierten Patronus hatte fast niemand auf der Rechnung, so dass weder Zweier- noch Dreierwette richtig getippt wurden.

Im Ausgleich IV über 1.950m gab es einen weiteren Nachwuchssieg: Der 19-jährige Ire Sean Byrne, der in München bei John David Hillis lernt, gewann für Trainerin Mareike Beer mit dem fünfjährigen Compulsive (7,7:1) – es war sein erster Ritt auf der Dortmunder Sandbahn.

Ein Topmodel mit Talent auf Sand

Zum Auftakt waren die dreijährigen Pferde unter sich: Über 1.800m siegte die Stute New Topmodel als 14,5:1-Außenseiterin aus dem Düsseldorfer Trainingsstall von Sascha Smrczek. „Der Trainer hatte angedeutet, dass sie Sand durchaus mag, und ich kann das nur bestätigen, sie hat wirklich Talent für die Sandbahn“, so Siegjockey Andreas Helfenbein.

Den Preis der Viererwette, ein Ausgleich IV über 1.200m, sicherte sich Michael Cadeddu auf dem vierjährigen Latino (4,3:1) für Trainer Ralf Rohne vor Betsy Coed Ocean Air und Mashiana. Die Quote der Viererwette betrug 2.500:1. Den Abschlusssieg im Ausgleich IV über 2.500m holte sich der mehrfache Championjockey Andrasch Starke auf dem siebenjährigen Wikileaks, trainiert von Sarah Weis.

Der nächste Renntag in Wambel ist bereits am kommenden Sonntag, 29. November.

Alle Ergebnisse vom Montag finden Sie hier

Autor:

Peter Mühlfeit aus Dortmund-Ost

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