2. Ideenschmiede Körne/Kaiserstraßenviertel in der FeG: Jetzt wird's konkret!

Im Saal der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Dortmund am Körner Hellweg trafen sich meist ältere Bürger/innen aus Körne und dem Kaiserstraßenviertel zur zweiten Ideenschmiede. Erste Vorschläge sollen nun in die Tat umgesetzt werden.
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  • Im Saal der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Dortmund am Körner Hellweg trafen sich meist ältere Bürger/innen aus Körne und dem Kaiserstraßenviertel zur zweiten Ideenschmiede. Erste Vorschläge sollen nun in die Tat umgesetzt werden.
  • Foto: Oliver Schaper
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„Man kennt sich nicht, man grüßt sich nicht und es gibt so wenig Verbindendes.“ Eine Meinung, die zu Beginn der zweiten Ideenschmiede Körne/Kaiserstraßenviertel in der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) am Körner Hellweg stand, zu der jetzt das Seniorenbüro Innenstadt-Ost und Oststadt-Bezirksbürgermeister Udo Dammer eingeladen hatten.

Die Meinung beschreibt ein Dilemma: Wer sich nicht kennt, nimmt den Anderen gar nicht als Nachbarn wahr, kommt nicht ins Gespräch und kann nicht entdecken, ob und wo Verbindungen zueinander bestehen.

Neben einer kurzen Rückschau auf die Ergebnisse des ersten Treffens, bei dem ganz deutlich wurde, dass gerade eine gute Nachbarschaft das Thema ist, das die Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen am meisten bewegt, wurde in den Gruppen der Interessierten nun rege diskutiert, wie man diesen Kreislauf konkret durchbrechen könnte.

Wie schon bei der ersten Ideenschmiede stellte Werner Baumjohann, der sich schon viele Jahre im Klostergarten am Franziskanerkloster in der Oststadt engagiert, auch diesmal die Idee vor, den Garten durch weitere Ideen aus der Nachbarschaft zu beleben. Dafür bot er konkret allen, die den versteckt liegenden Garten noch nicht kennen, eine Führung an.

Was früher schon funktionierte, als „neuer Mieter“ im Haus von Tür zu Tür gehen, um sich vorzustellen, ist heute nicht mehr überall üblich. „Sich freundlich anlächeln und grüßen könnte der erste Schritt sein, um sich als Nachbar bekannt zu machen“, ist ein einfacher und wirkungsvoller Vorschlag, der zu einer guten Nachbarschaft beitragen kann.

Vorschlag: Eine Pinnwand im Haus aufhängen!

Gelegenheiten sind nötig, um Kontakte zu schaffen, entweder durch einen Raum in der Nachbarschaft oder durch Themen, die die Mitbewohner/innen in der Nachbarschaft interessieren. Doch wie soll man herausfinden, ob sich genügend Interessierte finden lassen? Schnell kam der Vorschlag, eine Pinnwand im Haus aufzuhängen über die eine solche Idee bekannt gemacht und Mitstreiter gefunden werden könnten.

Es sind engagierte Nachbarn nötig, damit eine Idee zu einer konkreten Aktion wird. Alle Beteiligten waren sich daher am Ende darüber einig, dass die Ideenschmiede weiter gehen soll und das bereits im September. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Wer das Angebot wahrnehmen möchte, den Klostergarten, Franziskanerkloster und St.-Franziskus-Kirche kennen zu lernen, sollte sich im Seniorenbüro Innenstadt-Ost für eine kostenlose Führung anmelden. Weitere Informationen sind erhältlich bei Seniorenbüro-Mitarbeiterin Annette Simmgen-Schmude unter Telefon 0231/50-29690 oder per E-Mail an seniorenbuero.ost@stadtdo.de .

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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