Nikolaus Heinz-Jürgen Preuß vom Klub Langer Menschen schwitzt beim World-Santa-Claus-Congress

Bei Heinz-Jürgen Preuß‘ Fahrt zum World-Santa-Claus-Congress in Kopenhagen durfte auch ein Besuch bei den Giraffen im Kopenhagener Zoo nicht fehlen. Schließlich ist er auch Giraffenmuseums-Direktor.
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  • Bei Heinz-Jürgen Preuß‘ Fahrt zum World-Santa-Claus-Congress in Kopenhagen durfte auch ein Besuch bei den Giraffen im Kopenhagener Zoo nicht fehlen. Schließlich ist er auch Giraffenmuseums-Direktor.
  • Foto: Preuß
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Auch im Hochsommer ist der Nikolaus nicht ohne Bart und Mantel unterwegs: Der Wickeder Heinz-Jürgen Preuß vom Klub Langer Menschen (KLM) war beim World-Santa-Claus-Congress in Kopenhagen dabei.

„Es flossen zwar etliche Liter Schweiß, doch hat es bei meinem 20. Besuch wieder viel Spaß gemacht“, sagt er. Das Teilnehmerfeld kam aus der ganzen Welt zusammen. So waren Skandinavier mit Rollschuhen oder geringelten Socken dabei. Auch Frauen waren als Nissen (Helferinnen) mit. Das gibt es bei uns nicht. Hier fühlen sich Kinder von einer Frau als Weihnachtsmann verschaukelt“, zeigt Heinz-Jürgen Preuß kulturelle Unterschiede auf. Der KLM bietet jedes Jahr einen Nikolaus- & Weihnachtsmann-Service an. „Aufgefallen sind auch die Amerikaner durch ihre bunten Hemden.“ Der älteste Teilnehmer war ein 90-jähriger Schwede. Jeder Weihnachtsmann war an seiner Landesflagge zu erkennen.
In einem Workshop diskutierten die Teilnehmer darüber, was beim jeweiligen Auftritt als Nikolaus, Weihnachtsmann, Santa Claus etc. verbessert werden kann. Wichtig ist, so Preuß, sich an der traditionellen Erscheinungsweise zu orientieren. In seinem Fall ist das der Bischof Nikolaus von Myra, der in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts in der kleinasiatischen Region Lykien in der heutigen Türkei. „Alle, die gegen Türken sind, sollten bedenken, dass auch der Nikolaus heute ein Türke währe“, gibt er zu bedenken.
Nach einem Empfang im Rathaus sind die Kongressteilnehmer für eine Weihnachtsparade durch die lang gestreckte Fußgängerzone Kopenhagens, Strøget, gegangen. „Durch unsere Größe haben wir alles überragt“, sagt er schmunzelnd. Auch am jährlichen Fußbad des Weihnachtsmanns in Salzwasser war ebenfalls Zeit.
Einige ‚Kollegen‘ führen sogar amtliche Dokumente wie zum Beispiel der ‚Nikolaus von Helgoland‘, oder der ‚Weihnachtsmann der Stadt Dorsten‘“, erzählt der Dortmunder Nikolaus. Deutschland war mit acht Teilnehmern vertreten; Zwillinge aus der Nähe Nürnbergs; ein Weihnachtsmann aus Bonn; ein Santa aus Plauen und die vier Dortmunder: Heiz-Jürgen Preuß hatte mit Partnerin, Tochter und Enkelin Unterstützung mitgebracht. „Wir fuhren übrigens nicht mit leeren Händen nach Dänemark, sondern hatten schon frühzeitig kleine Geschenke wie etwa Goldtaler, eingekauft, um diese dort zu verteilen“, so der lange Nikolaus.
Bei den Wett-“Kämpfen“ wie etwa dem Schornsteinklettern hielt sich der Dortmunder Nikolaus aufgrund seines Unfalls, den er auf der Fahrt im vergangenen Jahr erlitt, zurück. „Leider ist noch nicht alles in Ordnung“, bedauert er.
Aufgrund Heinz-Jürgen Preuß‘ Affinität für Giraffen (er ist Inhaber des Wickeder Giraffenmuseums) war beim Besuch bei den Rentieren im Kopenhagener Zoo ein Abstecher zu den dortigen Langhälsen Pflicht. „Nicht nur wir haben die Giraffen betrachtet, auch die Tiere zeigten großes Interesse an uns. Die hatten wohl noch nie einen Nikolaus gesehen“, lacht er.

Der Weltkongress der Weihnachtsmänner findet seit 1957 im Freizeitpark Dyrehavsbakken (im Volksmund auch nur „Bakken“ genannt) nördlich von Kopenhagen in Dänemark statt. Jeden Sommer wird „Bakken“ von Weihnachtsmännern aus der ganzen Welt ‚eingenommen‘. Infos gibt es unter www.worldsantaclauscongress.com und www.nikolaus-dortmund.de.

Autor:

Tobias Weskamp aus Dortmund-Ost

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